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Der Valentinstag am 14. Februar zählt längst nicht mehr nur als romantischer Anlass, er hat sich zu einem bedeutenden kommerziellen Ereignis im Jahreskalender entwickelt, das Konsument:innen weltweit und besonders im Online-Handel zu hohen Ausgaben bewegt. Bereits 2025 gaben Verbraucher:innen rund über 27,5 Milliarden USD für Valentinstag-Geschenke aus, wobei etwa 38 % dieser Umsätze online generiert wurden, ein klarer Indikator für das zunehmende Gewicht des E-Commerce in dieser Saison.

Auch im deutschen Einzelhandel zeigt sich der kommerzielle Einfluss des Valentinstags deutlich: Für das Jahr 2026 erwartet man rund 1,18 Milliarden Euro zusätzlichen Umsatz, rund um den 14. Februar und damit ein wachsendes wirtschaftliches Potenzial, das weit über klassische Geschenke hinausreicht.

Doch wie genau sieht dieser Umsatzmix aus? Welche Produkte verkaufen sich am besten, wie verläuft die Kaufentscheidung und welche Rolle spielt der Online-Kanal im Vergleich zur stationären Nachfrage? In diesem Beitrag analysieren wir die wichtigsten Valentinstag Statistiken für 2026, liefern Daten zu Einkaufsverhalten, Produktpräferenzen und E-Commerce-Trends und zeigen Handlungsempfehlungen für Online-Händler und Marken.

E Commerce Repport 2026
ZAHLEN. FAKTEN. INSIGHTS DER GLOBALE E-COMMERCE REPORT

Warum Valentinstag für den E-Commerce relevant bleibt

Auch wenn der Valentinstag von weniger Menschen aktiv gefeiert wird als noch vor einigen Jahren, bleibt er für den E-Commerce hochrelevant. Der Grund liegt nicht in der Reichweite, sondern in der Intensität der Kaufabsicht. Wer sich für ein Geschenk entscheidet, ist bereit, mehr auszugeben und gezielter zu suchen.

In den USA planen aktuell rund 55 % der Konsument:innen, den Tag zu begehen – deutlich weniger als noch vor 15 Jahren, aber mit deutlich höheren Pro-Kopf-Ausgaben. In Deutschland sind es immerhin 20 % die aktiv einen Kauf planen.

Hinzu kommt, dass sich das Geschenkspektrum erweitert hat. Neben klassischen Produkten wie Blumen oder Süßigkeiten gewinnen Erlebnisse, personalisierte Geschenke und sogar Haustierprodukte an Bedeutung.

Statistiken zu den Ausgaben am Valentinstag

Valentinstag Statistiken am Valentinstag

Auch wenn die Ausgaben am Valentinstag im letzten Jahr einen Rekordwert erreichten, wird erwartet, dass die Inflation beeinflusst, wie Verbraucher ihre Ausgaben in 2026 handhaben werden.

Jetzt einige Statistiken zu Ausgaben:

  • Die durchschnittlichen Ausgaben im Jahr 2025 lagen bei 27,5 Mrd. $. (Quelle: Statista)
  • Laut der National Retail Federation und Prosper Insights & Analytics werden 2026 die Verbraucherausgaben am Valentinstag voraussichtlich einen Rekordwert von 29,1 Milliarden US-Dollar erreichen. (Quelle: National Retail Federation)
  • Durchschnittliche Ausgaben pro Käufer:in liegen bei 199,78 USD, Vorjahr: 188,81 USD (Quelle: NRF)
  • 34 % der Amerikaner erwarten nicht, ein Geschenk zum Valentinstag zu erhalten. (Quelle: WalletHub)
  • 39 % der Befragten sagten, die Inflation habe ihre Valentinstag-Ausgabenpläne verändert. (Quelle: WalletHub)
  • 36 % der US-Konsumenten planen, bis zu 49 $ für Valentinsgeschenke auszugeben, 24 % geben zwischen 50 $ und 100 $ aus und 7 % mehr als 101 $. (Quelle: WalletHub)
  • 34 % der Amerikaner gaben an, sie würden überhaupt kein Geld ausgeben. (Quelle: WalletHub)

Valentinstag Statistiken aus Deutschland

Auch in Deutschland zeigt sich der Valentinstag Effekt: Für 2026 werden Valentinstagsausgaben von rund 1,18 Milliarden Euro erwartet, obwohl nur 20 % der Deutschen einen Einkauf planen.

  • €1,3 Mrd. Ausgaben in Deutschland (2025) (Quelle: HDE)
  • €1,18 Mrd. geplante Ausgaben für 2026 in Deutschland
  • 40 Prozent der Befragten aus Deutschland dem Valentinstag überhaupt keine Bedeutung zu (Quelle: Statista)
  • 20 % der Deutschen planen einen Kauf (Quelle: Statista)
  • Nur 15 % sagen, Valentinstag sei ihnen sehr wichtig (Quelle: Statista)

Valentinstag Demografie

Valentinstag Demografie

Demografische Faktoren spielen eine wichtige Rolle bei den Ausgaben. Schauen wir uns einige Statistiken an, um zu verstehen, wie Verbraucher ihr Geld am Valentinstag ausgeben.

  • Die Generation Z wird voraussichtlich mehr ausgeben als Millennials, Generation X und Baby-Boomer. (Quelle: CouponFollow)
  • Im Durchschnitt zahlen Männer (Ø 150 € Warenkorb) etwa doppelt so viel am Valentinstag wie Frauen. (Quelle: WalletHub)
  • 30 % der Männer kaufen am 14.02. selbst, Frauen deutlich früher
  • Frauen erwarten, dass ihre romantischen Partner 25 % mehr für Geschenke ausgeben als Männer. (Quelle: CouponFollow)
  • Personen unter 18 und über 45 recherchieren mehr Online-Inhalte rund um diesen Feiertag als andere Altersgruppen. (Quelle: Quid)

Statistiken zum Kauf von Valentinstagsgeschenken

  • Die beliebteste Geschenkwahl ist Süßigkeiten mit 56 %, gefolgt von Blumen und Grußkarten mit jeweils 41 %. (Quelle: National Retail Federation)
  • Online ist mit 38 % die beliebteste Einkaufsoption zum Valentinstag. (Quelle: NRF)
  • 16,48 % der Käufer haben ihr Valentinsgeschenk selbst gemacht (DIY). (Quelle: Finder)
  • 33 % der Verbraucher planen, Valentinstagsgeschenke für Freunde (2,4 Mrd. USD), 21 % für Kolleg*innen (1,7 Mrd. USD). 
  • 35 % planen für ihre Haustiere zu kaufen. Das sind 2,1 Mrd. USD Umsatz (Rekord, +400 Mio. vs. 2025) (Quelle: NRF)
  • 35 % besuchen Kaufhäuser, 30 % Discount-Stores und 21 % lokale Geschäfte (einschließlich Floristen). (Quelle: NRF)

Die beliebtesten & unbeliebtesten Valentinstagsgeschenke

Die beliebtesten & unbeliebtesten Valentinstagsgeschenke

Unten findest du die Produkte, die Verbraucher am Valentinstag am liebsten kaufen, mit Süßigkeiten an der Spitze und Haustieren am Ende der Beliebtheitsskala.

Hier sind die beliebtesten Optionen:

  • 93 % der Menschen sagen, sie würden Schokolade oder Süßigkeiten bevorzugen. (Quelle: NRF)
  • 41 % wählen Grußkarten und weitere 41 % Blumen. (Quelle: NRF)
  • 35 % entschieden sich für einen Abend zu zweit und 25 % für Schmuck. (Quelle: NRF)

Und hier sind die am wenigsten beliebten:

  • 8 % kaufen Kleidung oder Parfums (Quelle: Statista)
  • 7 % wählen Dessous oder Pyjamas (Quelle: Statista)
  • 5 % entscheiden sich für einen romantischen Urlaub, und 4 % für Kosmetik/Beauty-Produkte (Quelle: Statista)
  • Nur 1 % wählen ein Haustier (Quelle: Statista)

Statistiken zu Suchtrends in Onlineshops am Valentinstag

Die Online-Suche rund um den Valentinstag wächst ab Anfang Januar deutlich an und erreicht ihren Höhepunkt in der ersten Februar-Dekade, bevor der 14. Februar naht. In den USA zeigt SEMrush-Daten, dass Suchanfragen von etwa 17,2 Mio. im Januar auf rund 37,9 Mio. im Februar steigen, eine Verdoppelung im Monat des Valentinstags.

  • Valentinstag – ca. 825.960 Suchanfragen (Quelle: SEMrush)
  • Wann ist Valentinstag? – ca. 266.790 Suchanfragen (Quelle: SEMrush)
  • Valentinstag Nägel (Nail Designs) – ca. 253.230 Suchanfragen (Quelle: SEMrush)
  • Valentinstag Geschenke – ca. 104.960 Suchanfragen (Quelle: SEMrush)
  • Valentinstag Angebote kaufen – ca. 100.240 Suchanfragen (Quelle: SEMrush)

Statistiken zum E-Mail-Marketing zum Valentinstag

E-Mail-Marketing ist eine der effektivsten Methoden, um deine Valentinstag-Umsätze zu steigern, indem du deinen Kundinnen genau zeigst, was sie brauchen, um ihren Liebsten eine Freude zu machen.

Per E-Mail versendete Kampagnen nach Produktkategorie

Durchschnittliche Anzahl der versendeten Valentinstag-E-Mails zwischen dem 15. Januar und dem 14. Februar 2026 (Quelle: Digital Commerce 360):

  • Blumen: 38,3
  • Massenhändler: 21
  • Schokolade: 21,3
  • Schmuck: 7,4

Wie man sieht, versendeten Blumenanbieter die höchste Anzahl an E-Mail-Marketingkampagnen, um eines der beliebtesten Valentinstagsgeschenke zu bewerben.

Email Campaign Open Rate bei Kategorie

  • Blumen: 17,2 %
  • Massenhändler: 15,2 %
  • Schokolade: 11 %
  • Schmuck: 9 %

Auch hier zeigt sich, dass Valentinstag-E-Mailkampagnen, die beliebte Produkte wie Blumen präsentieren, hohe Öffnungsraten erzielen.

Beliebte Emojis in Betreffzeilen für Valentinstags-E-Mails sind Herzen und andere Herz-Varianten, was Engagement und Öffnungsraten positiv beeinflussen kann.

Unser Fazit: Valentinstag Statistiken 2026 zeigen einen klaren Trend

Der Valentinstag 2026 zeigt ein klares Bild: Weniger Menschen feiern den Anlass aktiv, doch diejenigen, die es tun, geben deutlich mehr Geld aus. Für den Handel bedeutet das einen strukturellen Wandel weg von Reichweite hin zu hochwertigen, gezielten Kaufmomenten.

Besonders der E-Commerce profitiert von dieser Entwicklung. Der hohe Online-Anteil, das stark steigende Suchvolumen in den Wochen vor dem 14. Februar und die wachsende Vielfalt an Geschenkideen machen den Valentinstag zu einem wichtigen Umsatztreiber für Online-Shops. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Nutzerführung, Produktsichtbarkeit und Verfügbarkeit.

FAQ zu Valentinstag Statistiken 2026

Der Valentinstag ist für den E-Commerce weiterhin hochrelevant. Zwar feiern weniger Menschen den Anlass aktiv, doch die durchschnittlichen Ausgaben pro Käufer:in steigen deutlich. Für 2026 werden weltweit 29,1 Milliarden USD Umsatz erwartet, davon 38 % online. Käufer:innen kommen mit klarer Kaufabsicht, suchen gezielt nach Geschenken und treffen ihre Entscheidung oft kurzfristig – ideale Bedingungen für Online-Shops.

Im Jahr 2026 liegen die durchschnittlichen Ausgaben pro Käufer:in bei 199,78 USD, ein neuer Höchstwert und ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr (188,81 USD). In Deutschland plant zwar nur etwa ein Viertel der Bevölkerung einen Kauf, dennoch werden rund 1,3 Milliarden Euro Umsatz rund um den Valentinstag erwartet. Das zeigt: Weniger Käufer:innen, aber höhere Budgets.

Zu den beliebtesten Valentinstagsgeschenken zählen weiterhin Süßigkeiten (56 %), gefolgt von Blumen und Grußkarten (je 41 %). Gleichzeitig gewinnen neue Kategorien an Bedeutung: Erlebnisse, Schmuck und besonders Geschenke für Haustiere, die 2026 einen Rekordumsatz von 2,1 Milliarden USD erreichen. Der Valentinstag entwickelt sich damit zu einem vielfältigen Kaufanlass über klassische Geschenke hinaus.

Die Online-Suche rund um den Valentinstag beginnt bereits Anfang Januar und erreicht ihren Höhepunkt in den ersten Februarwochen, kurz vor dem 14. Februar. In den USA verdoppelt sich das Suchvolumen von 17,2 Millionen Anfragen im Januar auf 37,9 Millionen im Februar. Besonders häufig gesucht werden Begriffe wie „Valentinstag“, „Valentinstag Geschenke“ oder „Valentinstag Angebote kaufen“. Für Online-Shops ist dieser Zeitraum entscheidend für Sichtbarkeit und Conversion.

E Commerce Repport 2026
ZAHLEN. FAKTEN. INSIGHTS DER GLOBALE E-COMMERCE REPORT