Die Generation Z, oft kurz Gen Z genannt, ist eine ganz besondere Gruppe von Menschen. Sie umfasst junge Menschen, die zwischen 1997 und 2012 geboren wurden. Vielleicht kennen Sie jemanden in Ihrem Umfeld, der in diese Altersgruppe fällt – oder Sie gehören sogar selbst dazu!
Diese Generation wächst in einer Welt auf, die von Smartphones, Social Media und dem Internet geprägt ist. Doch nicht nur das macht sie aus. Die Gen Z hat ihre eigenen Werte, Vorlieben und Ziele, die sie von anderen Generationen unterscheiden.
In diesem Blogbeitrag entdecken Sie spannende Zahlen, Fakten und Einblicke in die Welt der Generation Z Statistiken. Was sind ihre Hobbys? Was denken sie über Nachhaltigkeit? Und wie verändert diese Generation die Gesellschaft und die Wirtschaft?
Definition Generation Z: Was bedeutet Gen Z
Die Generation Z umfasst alle Menschen, die zwischen 1997 und 2012 geboren wurden. In Deutschland macht diese Altersgruppe etwa 14,6 % der Gesamtbevölkerung aus. Das entspricht knapp 12,3 Millionen Menschen. Die Generation Z wird 2026 ca. 30% des Bruttoeinkommens in Deutschland erwirtschaften und wird dann die größte Käufergeneration stellen. Weltweit gehört die Gen Z sogar zu den größten Bevölkerungsgruppen und stellt etwa 32 % der globalen Bevölkerung dar.
Charakteristisch für die Gen Z ist ihre enge Verbindung zur digitalen Welt: Mehr als 90 % dieser Generation nutzen regelmäßig Smartphones, und soziale Medien wie TikTok, Instagram und YouTube gehören zu ihrem Alltag. Auch gesellschaftliche Themen spielen eine große Rolle. Laut Studien geben über 70 % der Gen Z an, dass sie Nachhaltigkeit und Klimaschutz bei ihren Entscheidungen berücksichtigen.
Im Vergleich zu den Millennials (1981–1996) bringt die Gen Z neue Perspektiven und Werte mit. Sie legt großen Wert auf Diversität, soziale Gerechtigkeit und schnelle Anpassung an Veränderungen – Eigenschaften, die sie sowohl in der digitalen als auch in der analogen Welt auszeichnen.
Demografische Merkmale der Generation Z

Die Generation Z ist eine prägende Altersgruppe, die weltweit eine bedeutende Rolle spielt. Schauen wir uns die wichtigsten demografischen Zahlen genauer an:
1. Anteil der Gen Z an der deutschen Bevölkerung
In Deutschland macht die Generation Z etwa 14,6 % der Gesamtbevölkerung aus. Das entspricht rund 12,3 Millionen Menschen. Damit ist sie eine der kleineren Generationen im Vergleich zu den Babyboomern oder Millennials, spielt jedoch durch ihre Besonderheiten eine immer wichtigere Rolle in Gesellschaft und Wirtschaft.
2. Geschlechterverteilung
Von den 12,3 Millionen Gen Z-Mitgliedern in Deutschland sind etwa: 5,9 Millionen Mädchen und Frauen und 6,4 Millionen Jungen und Männer.
3. Globale Perspektive: „Big-Z“ und „Little-Z“
Weltweit wird die Gen Z häufig in zwei Untergruppen unterteilt: „Big-Z“ (Jahrgänge 1997–2002): Diese Altersgruppe ist bereits erwachsen und oft berufstätig oder in der Ausbildung. „Little-Z“ (Jahrgänge 2003–2012): Diese jüngere Gruppe ist noch in der Schule oder am Beginn ihrer Bildungsphase. Gemeinsam macht die Generation Z rund 32 % der globalen Bevölkerung aus, was sie zur zahlenmäßig größten Generation weltweit macht.
Denkweise und Werte der Generation Z

Die Generation Z ist nicht nur durch ihre technologische Affinität geprägt, sondern auch durch klare Werte und Herausforderungen, die sie von anderen Generationen unterscheiden. Statistische Einblicke in ihre Denkweise und Prioritäten geben uns ein besseres Verständnis dieser jungen Generation:
1. Digitale Natives: Technologische Affinität und tägliche Online-Zeit
Die Gen Z ist die erste Generation, die vollständig in der digitalen Welt aufgewachsen ist. Studien zeigen: 95 % der Gen Z besitzen ein Smartphone und rund 75 % nutzen es als primäre Kommunikations- und Informationsquelle.
Im Durchschnitt verbringt die Gen Z täglich etwa 4–6 Stunden auf sozialen Medien wie TikTok, Instagram oder YouTube. Über 60 % der Gen Z geben an, dass sie sich ohne Internet „nicht vollständig informiert“ fühlen würden.
2. Werte und Prioritäten: Diversität, Klimabewusstsein, soziale Verantwortung
Die Generation Z legt großen Wert auf soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit: 77 % der Gen Z betrachten Diversität und Inklusion als wichtige gesellschaftliche Werte.
69 % der Gen Z achten beim Kauf von Produkten darauf, dass Marken umweltbewusst handeln. Über 50 % engagieren sich aktiv für soziale oder politische Themen, wie den Klimaschutz oder LGBTQ+ Rechte, etwa durch Proteste oder Online-Kampagnen.
3. Psychische Gesundheit: Anteil der Gen Z mit Stress- oder Angstzuständen
Die psychische Gesundheit ist ein bedeutendes Thema für die Generation Z: Laut Studien leiden 42 % der Gen Z regelmäßig unter Stress oder Angstzuständen – eine der höchsten Raten unter den Generationen.
54 % der Gen Z geben an, dass psychische Gesundheit für sie eine Priorität darstellt und sie sich aktiv um Wohlbefinden bemühen. Gleichzeitig suchen 37 % der Gen Z digitale Lösungen wie Apps oder Online-Therapieangebote, um ihre mentale Gesundheit zu unterstützen.
Freizeitgestaltung und Mediennutzung

Die Freizeit der Generation Z spielt sich zu großen Teilen online ab, ist aber dennoch vielseitig und von bestimmten Trends geprägt. Hier sind die wichtigsten Zahlen und Fakten zu ihren Aktivitäten und Mediengewohnheiten:
1. Beliebte Freizeitaktivitäten: Gaming, Musik, Sport
Gaming ist eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Gen Z. Rund 81 % spielen regelmäßig Videospiele, und 47 % betrachten Gaming als ihre bevorzugte Aktivität nach der Schule oder Arbeit.
Musik steht ebenfalls hoch im Kurs. Über 70 % der Gen Z hören täglich Musik auf Streaming-Plattformen wie Spotify oder Apple Music, und 40 % geben an, dass Musik ihnen hilft, Stress abzubauen.
Sport bleibt wichtig, obwohl digitale Aktivitäten dominieren: 52 % der Gen Z treiben mindestens einmal pro Woche Sport, wobei Fitness, Joggen und Mannschaftssportarten besonders beliebt sind.
2. Social-Media-Nutzung: TikTok, Instagram und bevorzugte Plattformen
TikTok ist die Plattform Nummer eins für die Gen Z: 60 % der Nutzer weltweit gehören zur Gen Z. Durchschnittlich verbringen sie 90 Minuten pro Tag auf TikTok.
Instagram bleibt ebenfalls populär, mit einer Nutzungsrate von 78 % unter der Gen Z. Es wird oft für visuelles Storytelling und Markeninteraktionen genutzt.
Snapchat und YouTube sind ebenfalls stark vertreten: Über 70 % der Gen Z nutzen Snapchat täglich, während YouTube von 95 % dieser Altersgruppe als Plattform zum Konsum von Videos und Tutorials bevorzugt wird.
3. Zeit, die täglich auf Social Media verbracht wird
Im Durchschnitt verbringt die Generation Z 4 bis 6 Stunden täglich auf Social-Media-Plattformen. 28 % geben an, dass sie Social Media mehr als 7 Stunden täglich nutzen – deutlich mehr als ältere Generationen. Mobile Geräte dominieren: 85 % der Social-Media-Nutzung erfolgt über Smartphones.
4. Bedeutung von Streaming-Diensten (Netflix, YouTube, Spotify)
Netflix ist die bevorzugte Streaming-Plattform für Filme und Serien. 70 % der Gen Z abonnieren den Dienst, und sie verbringen im Schnitt 7 Stunden pro Woche mit dem Streamen von Inhalten.
YouTube bleibt die meistgenutzte Plattform, mit 95 % der Gen Z, die sie regelmäßig nutzen. Tutorials, Musikvideos und Unterhaltungsclips stehen hier im Fokus.
Spotify dominiert den Musikstreaming-Bereich, wobei 68 % der Gen Z ein Spotify-Konto haben. Durchschnittlich hören sie 2 Stunden Musik pro Tag über die Plattform.
Segmentierung innerhalb der Gen Z

Die Generation Z lässt sich nicht als homogene Gruppe betrachten, da innerhalb der Generation deutliche Unterschiede bestehen. Diese Unterschiede zeigen sich vor allem in Lebensphasen, Gewohnheiten und regionalen Ausprägungen. Hier sind die wichtigsten statistischen Einblicke:
1. Unterschiede zwischen „Big-Z“ und „Little-Z“: Lebensphasen und Gewohnheiten
„Big-Z“ (Jahrgänge 1997–2002)
Diese Gruppe ist bereits erwachsen oder steht kurz davor. Sie sind größtenteils in der Ausbildung, im Studium oder beginnen ihre berufliche Laufbahn.
68 % der Big-Z sind bereits finanziell unabhängig oder streben dies an. Ihre Mediennutzung unterscheidet sich: Während 71 % der Big-Z täglich TikTok nutzen, bevorzugen sie auch LinkedIn und digitale Jobplattformen für Karrierechancen. Nachhaltigkeit steht bei 62 % der Big-Z im Fokus, vor allem bei Kaufentscheidungen.
„Little-Z“ (Jahrgänge 2003–2012)
Diese Gruppe befindet sich noch in der Schule oder frühen Jugendphase und hat andere Interessen und Prioritäten: 84 % der Little-Z nutzen TikTok täglich, oft als Hauptunterhaltungsquelle.
Gaming ist in dieser Gruppe noch dominanter: 89 % der Little-Z spielen Videospiele regelmäßig. Ihre Wahrnehmung von sozialen Themen wie Diversität und Klimaschutz wird stark von Social Media beeinflusst.
2. Regionale Unterschiede: Gen Z in Deutschland, Europa und global
Die Generation Z zeigt weltweit Unterschiede in Lebensstil, Prioritäten und Gewohnheiten:
Deutschland
Mit 14,6 % der Bevölkerung stellt die Gen Z etwa 12,3 Millionen Menschen.
Nachhaltigkeit ist ein Schlüsselthema: 69 % der deutschen Gen Z achten beim Kauf auf umweltfreundliche Produkte.
Social Media spielt eine zentrale Rolle, insbesondere TikTok, das von 58 % der Gen Z in Deutschland täglich genutzt wird.
Europa
Die Gen Z macht etwa 17 % der europäischen Gesamtbevölkerung aus.
73 % der europäischen Gen Z nutzen Instagram, während TikTok bei 61 % sehr beliebt ist.
Freizeitaktivitäten variieren je nach Land: In Nordeuropa dominiert Outdoor-Sport, während in Südeuropa Musik und Gaming stärker im Fokus stehen.
Global
Die Gen Z stellt 32 % der Weltbevölkerung und ist damit die größte Altersgruppe.
In Schwellenländern wie Indien und Brasilien wächst die Gen Z rapide; 40 % der indischen Bevölkerung gehört zur Gen Z.
In den USA nutzt 97 % der Gen Z YouTube regelmäßig, während in China vor allem lokale Plattformen wie Douyin (TikTok-Pendant) dominieren.
Technologie und digitale Affinität

Die Generation Z ist untrennbar mit digitalen Technologien verbunden. Ihre technologische Affinität zeigt sich in ihrer Smartphone-Nutzung, dem Interesse an neuen Technologien und ihrem Kommunikationsverhalten. Hier sind die wichtigsten Zahlen und Fakten:
1. Smartphone-Nutzung: Über 90 % in vielen Regionen
95 % der Gen Z weltweit besitzen ein Smartphone, und über 90 % nutzen es täglich. Im Vergleich zu anderen Generationen verbringen sie mit 4–5 Stunden täglich die meiste Zeit an ihrem Smartphone.
In Deutschland greifen 94 % der Gen Z mindestens einmal täglich auf ihr Smartphone zu, während in Schwellenländern wie Indien der Wert bei etwa 85 % liegt, was ein schneller Anstieg im Vergleich zu früheren Jahren ist.
2. Interesse an neuen Technologien wie KI, AR/VR und Smart Devices
62 % der Gen Z zeigen ein hohes Interesse an künstlicher Intelligenz (KI) und deren Anwendungen wie Chatbots oder personalisierte Empfehlungen.
Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) sind besonders bei jungen Gamern beliebt: 40 % der Gen Z weltweit haben bereits AR- oder VR-Technologien ausprobiert.
53 % der Gen Z in entwickelten Ländern besitzen mindestens ein Smart Device wie eine Smartwatch, smarte Lautsprecher oder IoT-fähige Geräte.
3. Häufigkeit von Online-Kommunikation (Chat, Videoanrufe)
Online-Kommunikation ist ein fester Bestandteil des Alltags der Gen Z: 72 % bevorzugen Chats oder Messenger-Dienste wie WhatsApp oder iMessage zur Kommunikation.
Videoanrufe sind ebenfalls beliebt: 57 % der Gen Z weltweit nutzen Video-Apps wie Zoom oder FaceTime mindestens einmal wöchentlich, während diese Zahl in Europa bei 49 % liegt.
In Deutschland gaben 68 % der Gen Z an, dass sie täglich über Messenger-Dienste kommunizieren, während Videoanrufe seltener, aber zunehmend genutzt werden.
4. Nutzung von Suchmaschinen (Google)
Google ist die führende Suchmaschine der Gen Z: 87 % der Gen Z weltweit nutzen Google mindestens einmal täglich.
Gleichzeitig zeigt sich ein wachsender Trend zur Nutzung von alternativen Plattformen für die Suche: 40 % der Gen Z verwenden TikTok oder Instagram als Suchmaschine für Themen wie Rezepte, Trends oder Produkte.
In Deutschland bleibt Google dominant, mit einer täglichen Nutzungsrate von 90 % unter der Gen Z. Dennoch steigt auch hier die Nutzung visueller Plattformen wie Pinterest oder YouTube für gezielte Recherchen.
Bildung und Karriere

Die Generation Z hat klare Vorstellungen von Bildung, Karriere und Arbeitswelt. Dabei zeigt sich eine starke Orientierung an Flexibilität, Unabhängigkeit und neuen Modellen der Arbeitsgestaltung. Hier die wichtigsten Statistiken:
1. Anteil der Gen Z, die ein Studium anstrebt oder bereits absolviert
In Deutschland streben etwa 47 % der Gen Z ein Studium an oder haben bereits ein Studium begonnen. Damit liegt die Generation leicht über dem Durchschnitt der vorherigen Generationen.
Global betrachtet zeigt eine Studie, dass 57 % der Gen Z weltweit eine akademische Ausbildung als Schlüssel zum beruflichen Erfolg sehen.
Berufsausbildungen bleiben in Deutschland beliebt: Rund 30 % der Gen Z entscheiden sich für duale Ausbildungsmodelle, besonders in technischen oder handwerklichen Berufen.
2. Präferenzen für hybride oder flexible Arbeitsmodelle
73 % der Gen Z weltweit bevorzugen hybride Arbeitsmodelle, die Homeoffice und Büro kombinieren.
In Europa gaben 65 % der Gen Z an, dass sie bei der Wahl eines Arbeitgebers Flexibilität in der Arbeitsgestaltung als wichtig erachten.
Rund 30 % der Gen Z in Deutschland möchten vollständig remote arbeiten, was sie von früheren Generationen unterscheidet, die mehr Wert auf die physische Präsenz am Arbeitsplatz legten.
3. Bedeutung finanzieller Unabhängigkeit
Laut einer globalen Umfrage geben 70 % der Gen Z an, dass finanzielle Unabhängigkeit eines ihrer wichtigsten Lebensziele ist.
In Deutschland arbeitet etwa 46 % der Gen Z neben Schule, Studium oder Ausbildung in Teilzeit, um eigenständig zu bleiben.
59 % der Gen Z weltweit achten frühzeitig auf Sparmöglichkeiten und Finanzplanung, während 28 % bereits in Kryptowährungen oder Aktien investieren.
Kritik: Wie aussagekräftig ist die Kategorisierung?

Obwohl die Einteilung in Generationen wie der Gen Z populär ist, gibt es auch Kritik an diesem Ansatz. Die Unterschiede innerhalb einer Generation und die vielfältigen Einflussfaktoren stellen die Aussagekraft solcher Konzepte in Frage. Hier eine Analyse basierend auf Zahlen und Fakten:
1. Chancen und Grenzen von Generationenkonzepten
Chancen
Generationenkonzepte ermöglichen eine grobe Einordnung gesellschaftlicher Trends. Beispielsweise nutzen 95 % der Gen Z regelmäßig Social Media, was auf eine starke digitale Affinität hinweist.
Sie bieten Unternehmen wertvolle Einblicke in Konsumverhalten: 69 % der Gen Z in Deutschland achten auf Nachhaltigkeit, was Marken motiviert, umweltfreundliche Produkte zu entwickeln.
Grenzen
Ein Drittel der Gen Z in Europa gibt an, dass sie sich nicht mit dem Generationenbegriff identifizieren. Besonders bei globalen Vergleichen wird die Heterogenität deutlich: In Indien macht die Gen Z 40 % der Bevölkerung aus und hat ganz andere Prioritäten als ihre Altersgenossen in Deutschland oder den USA.
Regionale, kulturelle und sozioökonomische Unterschiede verwässern oft die Aussagekraft. So ist die TikTok-Nutzung in Europa bei 60 % der Gen Z verbreitet, während in Afrika andere Plattformen dominieren.
2. Ist die Gen Z wirklich eine einheitliche Zielgruppe?
Die Gen Z wird oft als homogene Zielgruppe wahrgenommen, doch die Realität ist komplexer: Innerhalb der Gen Z gibt es deutliche Unterschiede zwischen „Big-Z“ und „Little-Z“ (Jahrgänge 1997–2002 vs. 2003–2012). Beispielsweise bevorzugen 71 % der Big-Z LinkedIn für berufliche Netzwerke, während 84 % der Little-Z TikTok als Hauptplattform nutzen.
Unterschiede zwischen Stadt und Land: In Deutschland ist die Gen Z in urbanen Zentren wie Berlin oder Hamburg stärker auf Nachhaltigkeit und Technologie ausgerichtet als in ländlichen Gebieten.
Finanzielle Unterschiede: In den USA gaben 50 % der Gen Z mit hohem Einkommen an, Luxusmarken zu bevorzugen, während in Europa diese Zahl bei nur 28 % liegt.
Ausblick: Die Zukunft der Gen Z

Die Generation Z wird in den kommenden Jahren weiterhin maßgeblich Gesellschaft, Technologie und Wirtschaft prägen. Ihre Werte und Verhaltensweisen zeigen klare Trends, die Unternehmen und Marken strategisch nutzen können.
1. Welche Trends werden die Gen Z prägen?
Technologische Innovationen
Die Gen Z wird stark von neuen Technologien beeinflusst. 62 % der Gen Z sind bereit, neue Technologien wie KI, AR/VR und Blockchain frühzeitig zu testen und anzunehmen.
Smart Devices und Automatisierung werden weiter an Bedeutung gewinnen, da 53 % der Gen Z in entwickelten Ländern diese bereits heute nutzen.
Nachhaltigkeit und Klimabewusstsein
69 % der Gen Z in Deutschland geben an, dass sie bei Kaufentscheidungen auf Nachhaltigkeit achten.
Bis 2030 wird erwartet, dass Unternehmen mit nachhaltigen Strategien bevorzugt werden, da 78 % der Gen Z weltweit umweltbewusste Marken unterstützen.
Social Commerce und neue Medienkanäle
Plattformen wie TikTok und Instagram entwickeln sich zunehmend zu Marktplätzen. 40 % der Gen Z nutzen Social Media bereits als Suchmaschine für Produkte und Dienstleistungen.
Livestream-Shopping und interaktive Inhalte werden populärer, da sie die digitale und persönliche Shopping-Erfahrung verbinden.
2. Potenziale für Unternehmen und Marken
Die Gen Z erwartet personalisierte Produkte und Erlebnisse. Studien zeigen, dass 75 % der Gen Z eher bei Marken kaufen, die maßgeschneiderte Empfehlungen bieten. Unternehmen können KI und Datenanalyse nutzen, um individualisierte Marketingstrategien zu entwickeln.
77 % der Gen Z betrachten Diversität als einen entscheidenden Faktor für Markenloyalität. Unternehmen, die authentische, inklusive Botschaften kommunizieren, gewinnen an Vertrauen und Marktanteil.
Die Gen Z bevorzugt flexible Arbeitsmodelle und hybride Erlebnisse. Dies betrifft nicht nur ihre Berufswelt, sondern auch ihre Erwartungen an Marken, z. B. durch hybride Veranstaltungen oder digitale Produktpräsentationen.
Da die Gen Z eine junge Zielgruppe ist, können Unternehmen von einer frühen Kundenbindung profitieren. Programme wie Loyalty-Programme und langfristige Engagement-Strategien spielen eine Schlüsselrolle.
Unser Fazit: Warum die Generation Z zählt
Die Generation Z ist eine einflussreiche Altersgruppe, die Gesellschaft, Wirtschaft und Technologie nachhaltig verändert. Mit ihren klaren Werten, ihrem digitalen Fokus und ihren Erwartungen an Unternehmen zeigt sie, welche Richtung die Zukunft einschlägt.
Für Unternehmen bietet die Gen Z sowohl Herausforderungen als auch Chancen. Wer ihre Prioritäten ernst nimmt und auf ihre Bedürfnisse eingeht, legt den Grundstein für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der kommenden Generation.
Alle in dem Beitrag erhobenen Daten sind auf Statista, Google Search Survey, Generation Thinking® Studie, ARD-ZDF-Onlinestudie & Generation Z – Der Report zurückzuführen.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Generation Z Statistiken
In Deutschland hat die Gen Z einen Anteil von rund 14,8 % an der Bevölkerung, was 12,3 Millionen Menschen entspricht. 95 % der Gen Z besitzen ein Smartphone, das sie als primäre Kommunikations- und Informationsquelle nutzen.
Von den 12,3 Millionen Gen Z-Mitgliedern in Deutschland sind etwa: 5,9 Millionen Mädchen und Frauen und 6,4 Millionen Jungen und Männer. Weltweit wird die Gen Z häufig in zwei Untergruppen unterteilt: „Big-Z“ (Jahrgänge 1997–2002): Diese Altersgruppe ist bereits erwachsen und oft berufstätig oder in der Ausbildung. „Little-Z“ (Jahrgänge 2003–2012): Diese jüngere Gruppe ist noch in der Schule oder am Beginn ihrer Bildungsphase. Gemeinsam macht die Generation Z rund 32 % der globalen Bevölkerung aus.
Die Gen Z verbringt ihre Freizeit vor allem mit Gaming, wobei rund 81 % regelmäßig spielen. Musik ist ebenfalls beliebt, über 70 % hören täglich Streamingdienste, und 40 % nutzen Musik zum Stressabbau. Sport spielt nach wie vor eine Rolle: Etwa 52 % treiben mindestens einmal pro Woche aktiv Sport, besonders Fitness, Joggen und Mannschaftssportarten.
Die Gen Z wird oft als homogene Zielgruppe wahrgenommen, doch die Realität ist komplexer: Innerhalb der Gen Z gibt es deutliche Unterschiede zwischen „Big-Z“ und „Little-Z“ (Jahrgänge 1997–2002 vs. 2003–2012). Beispielsweise bevorzugen 71 % der Big-Z LinkedIn für berufliche Netzwerke, während 84 % der Little-Z TikTok als Hauptplattform nutzen.