263 Euro: So viel gab jede Person in Deutschland 2025 im Schnitt für Weihnachtsgeschenke aus, 34 Euro weniger als im Jahr davor. Gleichzeitig wuchs der Onlinehandel im Weihnachtsgeschäft mehr als doppelt so schnell wie der Handel insgesamt.
In diesem Artikel finden Sie 24 überraschende Fakten über Weihnachten und die wichtigsten Statistiken zum Weihnachtsgeschäft. Alle Angaben mit Quelle.
Weihnachten in Zahlen: die wichtigsten Fakten auf einen Blick
Saison 2025. Tippen Sie auf eine Zahl für Hintergrund und Quelle.
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Prognose des HDE für November und Dezember. Preisbereinigt entspricht das Plus einem Nullwachstum. Das Weihnachtsgeschäft macht 18,5 Prozent des Jahresumsatzes im Einzelhandel aus. Quelle: HDE
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Online wächst mehr als doppelt so schnell wie der Handel insgesamt, preisbereinigt um 2,3 Prozent. Quelle: HDE
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Am häufigsten verschenkt werden Gutscheine, dazu Spielwaren, Bücher und Kosmetik. Grundlage ist eine Umfrage des Handelsblatt Research Instituts unter mehr als 2.000 Personen. Quelle: HDE
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Kein anderer Zeitraum ist für den Einzelhandel so wichtig. Für viele Händler entscheidet das Jahresende über die Bilanz des ganzen Jahres. Quelle: HDE
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Nach Verbandsangaben sind es jedes Jahr 23 bis 25 Millionen, fast 80 Prozent davon Nordmanntannen. Die größte Anbauregion ist das Sauerland. Quelle: Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger via ZDF
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Produziert von der deutschen Süßwarenindustrie. Rund 64 Millionen davon gehen in den Export, unter anderem in die USA, nach Großbritannien und Australien. Quelle: BDSI via Lebensmittel Praxis
Veränderungen jeweils zum Vorjahr. Umsatzwerte sind Prognosen des Handelsverbands Deutschland.
24 Fakten über Weihnachten
Ein Fakt für jeden Tag im Advent: von Weihnachtsbäumen made in Sauerland bis zu Rollschuh-Messen in Caracas.
Fakten über Weihnachten in Deutschland
1. Rund 25 Millionen Weihnachtsbäume. So viele werden jedes Jahr in Deutschland verkauft, nach Verbandsangaben zwischen 23 und 25 Millionen. Die meisten stammen aus heimischem Anbau.
2. Die Nordmanntanne dominiert. Fast 80 Prozent aller verkauften Bäume sind Nordmanntannen. In der Saison 2025 kostete sie 23 bis 30 Euro pro Meter.
3. Das Weihnachtsbaumland heißt Sauerland. Die größte Anbauregion Deutschlands liegt in Nordrhein-Westfalen.
4. 146 Millionen Schoko-Weihnachtsmänner. So viele produzierte die deutsche Süßwarenindustrie 2025, 11 Prozent weniger als im Vorjahr. Rund 64 Millionen davon gingen in den Export.
5. 263 Euro für Geschenke. So viel gab jede Person 2025 im Schnitt aus, 34 Euro weniger als 2024.
6. Gutscheine schlagen alles. Geschenkgutscheine bleiben das beliebteste Weihnachtsgeschenk der Deutschen. Ebenfalls hoch im Kurs stehen Spielwaren, Bücher und Kosmetik.
7. Die Christbaumkugel kommt aus Thüringen. Glasbläser im thüringischen Lauscha fertigten um 1847 die ersten gläsernen Kugeln. Vorher hingen Äpfel, Nüsse und Gebäck am Baum.
8. Der erste Adventskranz hatte 24 Kerzen. Der Hamburger Theologe Johann Hinrich Wichern bastelte ihn 1839 für die Kinder in seinem Waisenhaus: vier große für die Sonntage, kleine für die Werktage.
9. Der Adventskalender ist eine Münchner Erfindung. Anfang des 20. Jahrhunderts brachte der Verleger Gerhard Lang die ersten gedruckten Adventskalender auf den Markt.
10. Die Weihnachtsgurke kennt hier kaum jemand. In den USA gilt sie als alter deutscher Brauch: Wer die gläserne Gurke im Baum zuerst findet, bekommt ein Extrageschenk. In Deutschland ist der Brauch weitgehend unbekannt.
Historische Fakten über Weihnachten
11. Das erste Weihnachtsfest: Rom, 336. Aus diesem Jahr stammt der älteste Beleg für ein Fest zur Geburt Jesu am 25. Dezember.
12. „Stille Nacht“ erklang zuerst 1818. Das Lied wurde an Heiligabend in Oberndorf bei Salzburg uraufgeführt, begleitet von einer Gitarre.
13. Queen Victoria machte den Baum zum Trend. 1848 zeigte eine Londoner Zeitung die königliche Familie mit Prinz Albert um einen geschmückten Baum. Danach wollte ganz England einen.
14. Die erste elektrische Lichterkette leuchtete 1882. Edward Johnson, ein Mitarbeiter von Thomas Edison, schmückte seinen Baum in New York mit 80 Glühbirnen.
Kuriose Weihnachtsbräuche weltweit
15. Japan isst Fried Chicken. Eine KFC-Werbekampagne von 1974 machte frittiertes Hähnchen zum Weihnachtsessen. Viele Familien bestellen ihr Menü Wochen im Voraus.
16. In der Ukraine hängen Spinnweben am Baum. Der Legende nach webten Spinnen einer armen Witwe über Nacht Netze in den Baum, die im Morgenlicht silbern glänzten.
17. In Caracas fährt man auf Rollschuhen zur Messe. In den Tagen vor Weihnachten werden dafür morgens sogar Straßen gesperrt.
18. In Norwegen verschwinden die Besen. An Heiligabend verstecken manche Familien sie, damit Hexen und Geister nicht damit davonfliegen.
19. Island verschenkt Bücher. Beim „Jólabókaflóð“, der Weihnachtsbuchflut, liegen an Heiligabend Bücher unter dem Baum, die noch am selben Abend gelesen werden.
20. Spanien wartet auf „El Gordo“. Die Weihnachtslotterie am 22. Dezember gibt es seit 1812. Die Gewinnzahlen werden von Schulkindern im Fernsehen gesungen.
21. Die US-Post beantwortet Briefe an den Weihnachtsmann. Seit 1912 können Freiwillige im Programm „Operation Santa“ Wunschzettel adoptieren und Geschenke verschicken.
Weihnachtsrekorde
22. Der größte Weihnachtsbaum steht nicht im Wald. Den Guinness-Rekord hält eine Lichtinstallation am Monte Ingino über dem italienischen Gubbio, die die Umrisse eines rund 650 Meter hohen Baums zeichnet.
23. 502.165 Lichter an einem Haus. Mit so vielen Lampen holte sich die Familie Richards aus Canberra 2013 den Guinness-Rekord. Die Spenden der Besucher gingen an eine Kinderhilfsstiftung.
24. Medellín leuchtet bei 25 Grad. Die „Alumbrados“ verwandeln Fluss, Parks und Straßen der kolumbianischen Stadt jedes Jahr in eine Lichterlandschaft aus Millionen Lampen.
Das Weihnachtsgeschäft im E-Commerce
Der Onlinehandel ist der Wachstumstreiber im Weihnachtsgeschäft. 2025 erwartete der HDE online ein Plus von 3,3 Prozent auf 22,2 Milliarden Euro, während der Handel insgesamt preisbereinigt stagnierte. Am Ende lief der Dezember besser als befürchtet: Laut Statistischem Bundesamt lag der Einzelhandelsumsatz real 3,2 Prozent über dem Vorjahresmonat.
Black Friday als Startschuss
Black Friday und Cyber Monday sind längst Teil des Weihnachtsgeschäfts. Für 2025 rechnete der HDE mit 5,8 Milliarden Euro Umsatz an beiden Tagen, erstmals seit 2016 etwas weniger als im Vorjahr. Rund 1,6 Milliarden Euro davon flossen in Weihnachtseinkäufe, und 54 Prozent der Befragten nutzten den Black Friday für Geschenke. 2026 fällt der Black Friday auf den 27. November, der Cyber Monday auf den 30. November.
Was unter dem Baum liegt
Geschenkgutscheine bleiben laut HDE das beliebteste Weihnachtsgeschenk. Ebenfalls besonders häufig gekauft werden Spielwaren, Bücher sowie Kosmetik und Körperpflege. Gleichzeitig achten die Kunden stärker auf den Preis: 83 Prozent der vom HDE befragten Händler erwarteten 2025 preisbewusstere Kunden.
Was Shopbetreiber aus den Zahlen mitnehmen können
Weniger Budget pro Kopf, mehr Preisbewusstsein, mehr Einkäufe online: Im Weihnachtsgeschäft gewinnt, wer Kunden schnell zum passenden Geschenk führt. Gutscheine sichtbar platzieren, die Suche auf Geschenkanfragen wie „unter 50 Euro“ vorbereiten und Lieferfristen klar kommunizieren bringt den größten Effekt. Einen Zeitplan und konkrete Tipps finden Sie in unserem Leitfaden zum Weihnachtsgeschäft im Onlineshop.
FAQ: Häufige Fragen zu Weihnachten in Zahlen
In Japan ist Fried Chicken das typische Weihnachtsessen, in Caracas fährt man auf Rollschuhen zur Messe und in Norwegen werden an Heiligabend die Besen versteckt. Und die angeblich deutsche Weihnachtsgurke kennt in Deutschland kaum jemand.
Jedes Jahr werden rund 23 bis 25 Millionen Weihnachtsbäume verkauft, fast 80 Prozent davon Nordmanntannen. Die Christbaumkugel wurde um 1847 in Lauscha erfunden, der Adventskranz 1839 in Hamburg.
2025 gab jede Person in Deutschland im Schnitt 263 Euro für Geschenke aus. Das sind 34 Euro weniger als im Vorjahr, so eine Umfrage des Handelsblatt Research Instituts im Auftrag des HDE.
Für November und Dezember 2025 prognostizierte der HDE 126,2 Milliarden Euro, davon 22,2 Milliarden Euro online. Das Weihnachtsgeschäft macht 18,5 Prozent des Jahresumsatzes im Einzelhandel aus.
Jedes Jahr werden in Deutschland rund 23 bis 25 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. Die meisten stammen aus heimischem Anbau, die größte Anbauregion ist das Sauerland.