Laut Statista lag der Umsatz im deutschen E-Commerce 2025 bei über 97 Mrd. Euro. Die Wahl der richtigen E-Commerce-Plattform bestimmt, wie schnell du online verkaufen kannst, was dich das monatlich kostet und wo du in zwei Jahren technisch stehst.
Dieser Vergleich analysiert 15 Shopsysteme nach Architektur, Kosten, DSGVO-Konformität und einem Kriterium, das die meisten Vergleiche ignorieren: wie gut Kunden in deinem Shop finden, was sie suchen.
Was ist eine E-Commerce-Plattform?
Eine E-Commerce-Plattform ist die technische Basis deines Online-Shops. Sie sorgt dafür, dass deine Produkte online sichtbar sind, Kund:innen sie in den Warenkorb legen können und der Kauf am Ende reibungslos abgewickelt wird.
Oder einfacher gesagt, sie ist dein digitales Ladengeschäft.
Aber eine gute E-Commerce-Plattform kann noch viel mehr: Sie hilft dir beim Marketing, unterstützt verschiedene Zahlungsmethoden, wie Paypal oder Instant Payment. Wächst mit deinem Business mit und gibt dir die Tools an die Hand, um deinen Shop so zu gestalten, wie du ihn brauchst.
Welche Arten von E-Commerce-Plattformen gibt es?
Bevor du einzelne Anbieter vergleichst, hilft eine Einordnung in drei Kategorien:
Gehostete SaaS-Plattformen (Shopify, BigCommerce, Wix) laufen auf den Servern des Anbieters. Du zahlst monatlich, brauchst keinen Entwickler für den Start und bekommst Updates automatisch. Der Nachteil: Weniger Kontrolle über Infrastruktur und Code.
Open-Source-Systeme (Shopware, WooCommerce, Magento/Adobe Commerce, PrestaShop, JTL-Shop, OXID eShop) geben dir vollen Zugriff auf den Quellcode. Du hostest selbst oder bei einem Partner. Mehr Flexibilität, mehr Verantwortung.
Headless-Architekturen trennen Frontend und Backend. Das Frontend kommuniziert per API mit dem Shop-Backend. Relevant für Unternehmen mit eigenem Entwicklerteam und komplexen Anforderungen an Performance oder Multi-Channel.
Die Grenzen verschwimmen. Shopware 6 bietet eine Headless-Option. Shopify hat mit Hydrogen ein eigenes Headless-Framework. Die Architektur allein sagt noch nichts über die Qualität der Shop-Erfahrung.
15 E-Commerce-Plattformen im Vergleich
1. Shopify

● Art: SaaS (cloudbasiert, gehostet)
● Preis: Basic: 36 €/Monat, Grow: 105 €/Monat, Advanced: 384 €/Monat, Plus: ab 2.100 €/Monat. 25 % Rabatt bei Jahreszahlung.
● Kostenloser Test: 3 Tage kostenlos, danach 3 Monate für 1 €/Monat (Aktionspreis, variiert)
● Zielgruppe: Einsteiger bis Enterprise. Solo-Gründer, D2C-Marken, internationale Shops.
Shopify ist der weltweite Marktführer bei gehosteten E-Commerce-Plattformen. Über 8.000 Apps im App Store, Anbindung an Amazon, eBay, Facebook, Instagram, TikTok und Google. Shopify Payments (auf Stripe-Basis) eliminiert zusätzliche Transaktionsgebühren. Ohne Shopify Payments fallen 0,6–2 % Transaktionsgebühr pro Bestellung an. Der Checkout konvertiert laut Shopify 15 % besser als bei anderen Plattformen. Shopify POS verbindet Online- und stationären Handel. Mit Hydrogen bietet Shopify ein eigenes Headless-Framework für individuelle Frontends.
Die realistischen Gesamtkosten für einen kleinen Shop in Deutschland liegen bei 90–250 €/Monat, wenn Apps (typisch 50–200 €/Monat), Payment-Gebühren, Cookie-Consent-Tool (10–25 €/Monat) und Rechtstexte-Service (10–15 €/Monat) eingerechnet werden.
Vorteile
● Schnellster Weg zum funktionierenden Shop (Setup in Stunden)
● 24/7-Support per E-Mail und Chat
● Riesiges App-Ökosystem (8.000+ Apps, kostenlose Themes)
● POS-System inkl. Hardware für stationären Handel
● Multi-Channel-Verkauf (Social Media, Marktplätze) nativ integriert
● KI-Assistent Sidekick für Produkttexte und Shop-Verwaltung
● Automatische Warenkorb-Wiederherstellung und E-Mail-Marketing
Nachteile
● Native Suche liefert nur Keyword-Matching, kein semantisches Verständnis
● DSGVO-Konformität erfordert zusätzliche Apps und Services (20–40 €/Monat extra)
● Datenverarbeitung auf US-/Kanada-Servern
● Tiefgreifende Anpassungen erfordern Liquid-Programmierung oder Agentur
● App-Kosten summieren sich schnell und können die Lizenzgebühr übersteigen
2. Shopware

● Art: Open Source / SaaS (Self-Hosted oder Cloud)
● Preis: Community Edition: kostenlos (bis 1 Mio. € GMV/Jahr), Rise: ab 600 €/Monat, Evolve: ab 2.400 €/Monat, Beyond: Individuell
● Kostenloser Test: Community Edition frei verfügbar
● Zielgruppe: Mittelstand bis Enterprise. B2C und B2B, besonders stark im DACH-Raum.
Shopware ist das meistgenutzte Shopsystem der 1.000 umsatzstärksten B2C-Onlineshops in Deutschland (11,5 % Marktanteil laut EHI-Studie, Platz 1 zum vierten Mal in Folge). API-first-Architektur ermöglicht Headless-Setups über Composable Frontends. Seit 2026 gilt eine Fair Usage Policy: Shops mit über 1 Mio. € GMV/Jahr müssen auf Rise oder höher upgraden, sonst verlieren sie den Zugriff auf den Shopware Store.
Die kommerziellen Pläne skalieren nach GMV: Rise bis 2 Mio. €, Evolve bis 5 Mio. €, Beyond bis 15 Mio. €. Jeder Plan enthält unterschiedliche Support-Level (E-Mail bis 24/7 mit 1-Stunde-Reaktionszeit). Die Gesamtkosten (TCO) liegen je nach Setup zwischen 5.000 und 120.000 €/Jahr (Lizenz, Hosting, Plugins, Agentur).
Vorteile
● Volle Flexibilität durch Open-Source-Architektur und API-first-Ansatz
● Starke B2B-Features ab Evolve (Schnellbestellungen, Budgets, Freigabeprozesse)
● AI Copilot, Spatial Commerce, Agentic Commerce als Innovationstreiber
● Erlebniswelten (CMS) für Content Commerce direkt im Shop
● Breites Agentur-Netzwerk und aktive Entwickler-Community im DACH-Raum
● Flow Builder und Rule Builder für Automatisierung ohne Code
● Gartner Magic Quadrant 2025: als Visionary anerkannt
Nachteile
● Hoher Einstiegspreis bei kommerziellen Editionen (ab 600 €/Monat)
● Community Edition seit 2026 auf 1 Mio. € GMV begrenzt
● GMV-basiertes Pricing: Kosten steigen automatisch mit dem Umsatz
● Native Suche (Elasticsearch) erst ab Evolve als Advanced Search, ohne KI-Relevanz
● Agentur für Setup und Individualisierung fast immer nötig (8.000–100.000 €+)
3. WooCommerce

● Art: Open Source (WordPress-Plugin, selbst gehostet)
● Preis: Plugin kostenlos. Hosting: 15–100 €/Monat. Premium-Plugins und Themes: 50–300 €/Monat.
● Kostenloser Test: Open Source, sofort nutzbar
● Zielgruppe: WordPress-Nutzer, technikaffine Einsteiger, kleine bis mittlere Shops.
WooCommerce ist das weltweit am häufigsten installierte Shopsystem, weil es auf WordPress aufsetzt. Das Plugin selbst ist kostenlos, die Gesamtkosten hängen von Hosting, Plugins und Themes ab. Riesiges Ökosystem mit Tausenden Erweiterungen für Zahlungen, Versand, Marketing und Buchhaltung. Volle Kontrolle über Code, Daten und Hosting-Standort.
Für WordPress-Kenner der schnellste und günstigste Einstieg. Performance wird bei großen Katalogen (ab 10.000+ Produkte) zum Problem, wenn das Hosting nicht skaliert.
Vorteile
● Kostenloser Kern, niedrige Einstiegskosten
● Volle Kontrolle über Code, Daten und Hosting (DSGVO: Hosting in DE möglich)
● Zahlreiche Plugins für jede erdenkliche Funktion
● Starke SEO-Grundlage durch WordPress
● Keine Transaktionsgebühren durch die Plattform selbst
● Große Community und umfangreiche Dokumentation
Nachteile
● Kein Managed-Service: Updates, Sicherheit und Hosting liegen bei dir
● Performance-Probleme bei großen Katalogen ohne optimiertes Hosting
● Native Suche ist Standard-WordPress-Suche, für E-Commerce ungeeignet
● Kein integrierter Support, Hilfe nur über Community und Agenturen
● Erweiterungen verschiedener Anbieter können Kompatibilitätsprobleme verursachen
4. Magento / Adobe Commerce
● Art: Open Source (Magento OS) / SaaS (Adobe Commerce)
● Preis: Magento Open Source: kostenlos. Adobe Commerce: exakte Preise beim Adobe-Vertrieb anfragen
● Kostenloser Test: Magento OS frei verfügbar
● Zielgruppe: Enterprise mit großen Katalogen, B2B, internationale Shops mit eigenem Dev-Team.
Adobe Commerce, früher bekannt als Magento, ist die Referenz-Plattform für große, komplexe Online-Shops. Multi-Store-Fähigkeit (mehrere Shops, Sprachen, Währungen aus einer Installation), umfassende B2B-Features und extreme Skalierbarkeit. Adobe Commerce ergänzt KI-Personalisierung, Cloud-Hosting und erweiterten Support.
Die Implementierungskosten liegen typisch bei 50.000–200.000 €+ (Agenturprojekt). Wartung und Hosting erfordern dediziertes technisches Personal.
Vorteile
● Maximale Skalierbarkeit für hunderttausende Produkte und Millionen-Umsätze
● Umfassende B2B-Features nativ (kundenspezifische Preise, Bestelllisten, Genehmigungsworkflows)
● Multi-Store und Multi-Sprache aus einer Installation
● Volle Kontrolle über Code und Infrastruktur (Open Source)
● Starke Community und großes Ökosystem an Erweiterungen
Nachteile
● Lange Implementierungszeiten (oft 3–12 Monate)
● Integrierte Suche (Elasticsearch/OpenSearch) funktional, aber nicht auf Conversion optimiert
● Wartungsintensiv: regelmäßige Sicherheitsupdates und Patches nötig
● Ohne Agentur oder internes Dev-Team nicht realistisch betreibbar
5. PrestaShop

● Art: Open Source (selbst gehostet)
● Preis: Kern kostenlos. Module ab 30–200 €/Stück. Hosting: ab 24 €/Monat (inkl 14 Tage kostenloser Test). Enterprise ab 2.115 €/Monat
● Kostenloser Test: Open Source, sofort nutzbar
● Zielgruppe: Kleine bis mittlere Shops, besonders in Südeuropa. Wachsend im DACH-Markt.
PrestaShop ist die meistgenutzte Open-Source-E-Commerce-Plattform in Europa (stark in Frankreich, Spanien, Lateinamerika). Nativ Multi-Sprache, Multi-Währung und DSGVO-fähig. Über 4.000 Module im Marketplace. Einstiegsfreundlich für Shops mit kleinem Budget und bis zu einigen tausend Produkten.
Vorteile
● Kostenloser Kern, niedrige Einstiegskosten
● Nativ multi-sprachig und multi-währungsfähig
● Großer Template-Marketplace (4.000+)
● DSGVO-Grundfunktionen im Kern integriert
● Aktive europäische Community
Nachteile
● Geringere Auswahl an deutschen Zahlungsanbietern als Shopware oder JTL
● Kleinere DACH-Community und weniger deutschsprachige Agenturen
● Kein integrierter Support, alles über Community oder bezahlte Module
● Performance und Sicherheit liegen in deiner Verantwortung
6. BigCommerce

● Art: SaaS (cloudbasiert, gehostet)
● Preis: Standard: ab $29/Monat, Plus: ab $79/Monat, Pro: ab $299/Monat, Enterprise: individuell. Keine Transaktionsgebühren.
● Kostenloser Test: 15 Tage
● Zielgruppe: Wachsende Shops mit großen Katalogen, B2B-Anforderungen, Multi-Channel-Verkauf.
BigCommerce positioniert sich gegen die „App-Steuer“ von Shopify: Features wie erweiterte Produktvarianten, kundenspezifische Preisgruppen und Faceted Search sind nativ integriert, ohne dass kostenpflichtige Apps nötig sind. Keine Transaktionsgebühren, unabhängig vom Zahlungsanbieter. Headless-Option über Stencil oder Composable Frontends. Gute API für komplexe Integrationen.
Vorteile
● Keine Transaktionsgebühren (bei keinem Tarif)
● Mehr native Features als Shopify ohne zusätzliche Apps
● Nativ B2B-fähig: Kundengruppen-Preise, Quote Management, Bestelllisten
● Headless-Option und starke API
● Multi-Channel-Verkauf (Amazon, eBay, Facebook, Google, POS)
Nachteile
● Hauptmarkt USA, kleine DACH-Community und wenig deutschsprachige Agenturen
● GMV-Limits pro Tarif (Standard: bis 50.000 $/Jahr), automatisches Upgrade bei Überschreitung
● Begrenzte Lokalisierung für den deutschen Markt (Zahlungsmethoden, Rechtstexte)
● Kein deutschsprachiger Support
● Steilere Lernkurve als bei einfachen Baukästen
7. JTL-Shop

● Art: Kommerziell (Self-Hosted, eng integriert mit JTL-Wawi)
● Preis: Start: kostenlos (bis 500 Artikel, eingeschränkt), Advanced: ab 119 €/Monat, Pro: ab 369 €/Monat, Enterprise: individuell. Jahresabo bis zu 17 % günstiger.
● Kostenloser Test: Start-Edition dauerhaft kostenlos nutzbar (bis 500 Artikel)
● Zielgruppe: Multichannel-Händler im DACH-Raum, die ERP und Shop aus einer Hand wollen.
JTL-Shop ist einzigartig am Markt: Die Shop-Lizenz ist in der JTL-Edition enthalten, du brauchst kein separates Shopsystem. Nahtlose Integration mit JTL-Wawi (Warenwirtschaft), Lagerverwaltung (WMS), Versand (DHL, DPD, Hermes, GLS), Marktplätzen (Amazon, eBay, OTTO, Kaufland) und DATEV. Über 20 Zahlungsanbieter nativ integriert (PayPal, Klarna, Amazon Pay). Seit April 2026 gelten neue Editionen und Preise, inklusive Jahresabo-Option.
Vorteile
● Shop + ERP + Lager + Versand aus einer Hand, ohne Connectoren
● Kostenloser Einstieg (Start-Edition bis 500 Artikel)
● Nahtlose Integration mit Marktplätzen (Amazon, eBay, OTTO, Kaufland)
● Über 20 Zahlungsanbieter nativ integriert
● DATEV-Anbindung für Buchhaltung
● DSGVO-konform, deutsches Unternehmen mit deutschem Support
● Starke Multichannel-Fähigkeit für Händler mit mehreren Vertriebskanälen
Nachteile
● Preisumstellung April 2026 hat für erhebliche Kritik gesorgt (automatische Hochstufungen)
● Frontend-Anpassung erfordert mehr Aufwand als bei Shopify
● Ökosystem (Plugins, Themes) kleiner als bei Shopware oder Shopify
● Abhängigkeit vom JTL-Ökosystem: Wechsel ist aufwändig
● Lokale Connectoren (WooCommerce, PrestaShop) nur noch ab Advanced-Edition
8. OXID eShop

● Art: Open Source (Community Edition) / Kommerziell (Professional, Enterprise)
● Preis: Community Edition: kostenlos. Professional und Enterprise: Preise beim OXID-Vertrieb anfragen
● Kostenloser Test: Community Edition frei verfügbar
● Zielgruppe: B2B-Unternehmen im DACH-Raum mit komplexen Anforderungen.
OXID eShop (Sitz in Freiburg) ist auf B2B spezialisiert. Native Features für kundenspezifische Preislisten, Angebotsanfragen, Mindestbestellmengen und rollenbasierte Zugriffe. DSGVO-konform von Haus aus. Drei Editionen für unterschiedliche Unternehmensgrößen.
Vorteile
● Starke B2B-Features nativ integriert
● DSGVO-konform ab Werk (deutsches Unternehmen)
● Open-Source-Kern mit voller Code-Kontrolle
● Stabile Plattform für mittlere bis große Kataloge
● Hosting in DE/EU problemlos möglich
Nachteile
● Kleinere Community und weniger Plugins als Shopware
● Agentur-Auswahl im DACH-Raum begrenzter
● Weniger Innovationsdynamik als Shopware oder Shopify
● Preise der kommerziellen Editionen nicht öffentlich einsehbar
● Frontend-Modernisierung erfordert Agentur-Support
9. Wix eCommerce

● Art: SaaS (cloudbasiert, gehostet)
● Preis: Light: 16,66 €/Monat, Core: 29,75 €/Monat, Business: 40,46 €/Monat, Business Elite: 177,31 €/Monat
● Kostenloser Test: Kostenloser Tarif verfügbar (mit Wix-Werbung, kein E-Commerce)
● Zielgruppe: Einsteiger, kleine Shops, Kreative ohne technisches Wissen.
Wix Stores ist die Shop-Funktion im Wix-Website-Baukasten. Über 500 Templates, Drag-and-Drop-Editor, KI-gestützte Website-Erstellung (ADI). Unbegrenzte Produktanzahl (anders als Jimdo). Unterstützt physische und digitale Produkte, Abonnements und Dropshipping. App-Marketplace für Erweiterungen.
Vorteile
● Extrem einfache Bedienung (Drag-and-Drop, KI-Assistent)
● Vollständig gehostet, keine Serverkenntnisse nötig
● Unbegrenzte Produktanzahl in allen E-Commerce-Tarifen
● Unterstützt diverse Geschäftsmodelle (physisch, digital, Abo, Dropshipping)
● POS-System verfügbar
Nachteile
● Begrenzte Skalierbarkeit für komplexe oder große Shops
● Website nicht zu einem anderen Anbieter übertragbar
● Keine integrierte Bestandsverwaltung (nur über Apps)
● Tracking und Analysen nur in kostenpflichtigen Tarifen
● Weniger API-Zugang als Shopify oder Shopware
10. Squarespace Commerce

● Art: SaaS (cloudbasiert, gehostet)
● Preis: Commerce Basic: €12/Monat, Core: €18/Monat, Plus: €32/Monat, Advanced: €69/Monat. Jahresabo bis zu 25 % günstiger.
● Kostenloser Test: 14 Tage
● Zielgruppe: Design-orientierte Marken, Kreative, kleine Produktsortimente.
Squarespace ist der Design-Benchmark unter den Baukästen. Hochwertige Templates, integriertes Blogging, E-Mail-Marketing und Analysen. Gut für Marken, die visuelles Storytelling priorisieren und wenige Produkte verkaufen.
Vorteile
● Herausragendes Design und hochwertige Templates
● Integriertes Blogging und E-Mail-Marketing
● Einfache Bedienung, schneller Start
● Gute SEO-Grundlagen
Nachteile
● Eingeschränkte Zahlungsanbieter in Deutschland (primär Stripe und PayPal)
● Kein deutschsprachiger Support
● Wenig Flexibilität bei komplexen Shop-Anforderungen
● Für größere Sortimente oder B2B ungeeignet
● 3 % Transaktionsgebühr im Business-Tarif (entfällt erst ab Commerce Basic)
11. VTEX

● Art: SaaS (Headless, Multi-Tenant, Cloud)
● Preis: Individuell (kein öffentliches Preismodell)
● Kostenloser Test: Nein (Demo auf Anfrage)
● Zielgruppe: Enterprise mit internationalem Fokus, Marketplace-Betreiber.
VTEX (Sitz in Brasilien, wachsend in Europa) bietet eine Headless-Architektur mit nativen Marketplace-Features. KI-gestützte Suche ist nativ integriert. Relevant für Unternehmen mit hohem Transaktionsvolumen und internationalem Multi-Channel-Vertrieb. Doofinder unterstützt VTEX als Plattform.
Vorteile
● Starke native Marketplace-Features
● KI-gestützte Suche integriert
● Headless-Architektur für maximale Frontend-Flexibilität
● Gute Skalierbarkeit für hohes Transaktionsvolumen
Nachteile
● Geringe Verbreitung im DACH-Raum
● Wenig deutschsprachige Agenturen und Entwickler
● Kein öffentliches Pricing, Abhängigkeit vom Anbieter
● Komplexe Implementierung, nicht für KMU
12. Gambio

● Art: SaaS (cloudbasiert, gehostet) / Self-Hosted-Option
● Preis: Starter (Claud) ab 33 €/Monat. Self-Hosted: 252 €/Jahr.
● Kostenloser Test: 14 Tage
● Zielgruppe: Kleine bis mittlere Shops in Deutschland, Einsteiger, rechtssicherheitsbewusste Händler.
Gambio ist ein deutsches Shopsystem, das DSGVO-Konformität und Rechtstexte ab Werk liefert. Daten werden auf deutschen Servern gespeichert. Baukasten-System ohne Programmierkenntnisse. Multichannel-Management (Amazon, eBay) in höheren Tarifen. Blog-Funktion nur in größeren Paketen.
Vorteile
● DSGVO-konform ab Werk inkl. Rechtstexte
● Daten auf deutschen Servern
● Kein technisches Wissen nötig (Baukasten-System)
● Günstigster Einstieg unter den deutschen Shopsystemen
● Deutschsprachiger Support
● Self-Hosted-Option für mehr Kontrolle (149 €/Jahr)
Nachteile
● Kleinerer App-Store als Shopify oder Shopware
● Weniger Integrationsmöglichkeiten mit Drittsystemen
● Blog-Funktion nur in höheren Tarifen
● Design-Vorlagen weniger modern als bei Shopify oder Squarespace
13. Jimdo

● Art: SaaS (cloudbasiert, gehostet)
● Preis (Onlineshop): Basic: 18 €/Monat, Business: 26 €/Monat, VIP: 45 €/Monat. Kostenloser Tarif verfügbar (bis 10 Produkte, mit Jimdo-Werbung).
● Kostenloser Test: Kostenloser Tarif dauerhaft verfügbar(nur für Websites)
● Zielgruppe: Absolute Einsteiger, Solo-Selbstständige, Hobbyverkäufer mit wenigen Produkten.
Jimdo (Sitz in Hamburg, über 200.000 Shop-Betreiber) setzt auf maximale Einfachheit. Der KI-gestützte Einrichtungsassistent (Jimdo Dolphin) erstellt den Shop nach Beantwortung weniger Fragen. Kein technisches Wissen nötig. Eigene Domain in allen kostenpflichtigen Tarifen inklusive.
Vorteile
● Einfachster Einstieg aller Plattformen in dieser Liste
● KI-gestützte Shop-Erstellung in Minuten
● Deutsches Unternehmen, deutschsprachiger Support
● DSGVO-Rechtstexte ab dem Tarif „Grow Legal“ integriert
● Kostenloser Tarif zum Ausprobieren
Nachteile
● Produktlimit: maximal 10 (kostenlos), 50 (Start/Grow), unbegrenzt erst ab Unlimited
● Sehr begrenzter Funktionsumfang im Vergleich zu vollwertigen Shopsystemen
● Keine Anbindung an Marktplätze (Amazon, eBay)
● Keine erweiterte Bestandsverwaltung
● Für wachsende Shops nicht geeignet, Migration irgendwann nötig
14. Commercetools
● Art: Headless (API-first, MACH-Architektur, Cloud-native)
● Preis: Individuell (basierend auf GMV und API-Calls, kein öffentliches Preismodell)
● Kostenloser Test: Nein (Demo auf Anfrage)
● Zielgruppe: Enterprise mit eigenem Entwicklerteam, internationale Konzerne.
commercetools (Sitz in München) ist die Referenzplattform für MACH-Architektur (Microservices, API-first, Cloud-native, Headless). Kein fertiger Shop out of the box. Alles wird über APIs gebaut. Referenzkunden wie Audi und Flaconi. Maximale Flexibilität beim Frontend, aber hohe Initialkosten.
Vorteile
● Maximale Flexibilität durch MACH-Architektur
● Unabhängigkeit vom Frontend-Framework
● Extreme Skalierbarkeit für Millionen-Transaktionen
● Deutsches Unternehmen, EU-Datenhaltung möglich
● Starke API-Dokumentation
Nachteile
● Kein fertiger Shop, alles muss entwickelt werden
● Hohe Initialkosten (typisch 100.000 €+ für ein MVP)
● Nur sinnvoll mit dediziertem Entwicklerteam
● Kein öffentliches Pricing
● Overkill für KMU und mittelständische Shops
15. Ecwid by Lightspeed

● Art: SaaS (Plugin-basiert, cloudbasiert)
● Preis: Starter: 5 €/Monat, Venture 29 €/Monat, Business 49 €/Monat, Unlimited 119 €/Monat. Jahres Abo bis zu 16 % günstiger.
● Zielgruppe: Bestehende Website-Betreiber, die E-Commerce ergänzen wollen. Kleingewerbe.
Ecwid ist kein eigenständiges Shopsystem, sondern ein Plugin: Du fügst einen Shop per Script-Tag zu deiner bestehenden Website hinzu (WordPress, Wix, Squarespace, jede beliebige Seite). Multi-Channel-Sync (Website + Amazon + Facebook + Instagram + POS) bereits in den Basis-Tarifen.
Vorteile
● Integration in jede bestehende Website (kein Neuaufbau nötig)
● Kostenloser Einstieg (bis 5 Produkte)
● Multi-Channel-Verkauf (Social Media, Marktplätze, POS) nativ
● Schnellster Start für bestehende Website-Betreiber
● POS-System für stationären Verkauf
Nachteile
● Begrenzte Anpassungsmöglichkeiten im Vergleich zu eigenständigen Shopsystemen
● Manuelle Variantenerstellung umständlicher als bei Wettbewerbern
● Abhängig von der Host-Website (Performance, Design)
● Weniger deutschsprachige Ressourcen und Support
● Für komplexe Shops oder große Kataloge nicht ausgelegt
Vergleichstabelle: Preise, Funktionen, Suchqualität
| Plattform | Typ | Einstiegspreis / Monat | Hosting | Open Source | Native Suchqualität | DSGVO-ready |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Shopify | SaaS | ab 36 € (Basic) | Gehostet | Nein | ★★☆Keyword-Match | Mit Konfiguration |
| Shopware | Open Source / SaaS | Kostenlos (CE, bis 1 Mio. GMV) / ab 600 € (Rise) |
Selbst / Cloud | Ja | ★★★Elasticsearch (ab Evolve) | Ja |
| WooCommerce | Open Source | Kostenlos + Hosting (15–100 €) | Selbst | Ja | ★☆☆WordPress-Standard | Mit Plugins |
| Magento / Adobe Commerce | Open Source / SaaS | Kostenlos (OS) / individuell (Adobe Commerce) |
Selbst / Cloud | Ja (OS) | ★★★Elasticsearch | Mit Konfiguration |
| PrestaShop | Open Source | Kostenlos (OS) / ab 24 € (Hosted) / ab 2.115 € (Enterprise) |
Selbst / Cloud | Ja | ★★☆Basissuche | Mit Modulen |
| BigCommerce | SaaS | ab $29 | Gehostet | Nein | ★★☆Basissuche | Mit Konfiguration |
| JTL-Shop | Kommerziell | Kostenlos (Start, bis 500 Artikel) / ab 119 € (Advanced) |
Selbst | Nein | ★★☆Basissuche | Ja |
| OXID eShop | Open Source | Kostenlos (CE) / individuell (Prof. / Ent.) |
Selbst | Ja | ★★☆Basissuche | Ja |
| Wix | SaaS | ab 16,66 € (Light) / ab 40,46 € (Business) |
Gehostet | Nein | ★☆☆Basissuche | Eingeschränkt |
| Squarespace | SaaS | ab 12 € (Basic) / ab 32 € (Plus) |
Gehostet | Nein | ★☆☆Basissuche | Eingeschränkt |
| VTEX | SaaS | Individuell | Gehostet | Nein | ★★★KI-gestützt | Ja |
| Gambio | SaaS | ab 33 € (Cloud) / 252 €/Jahr (Self-Hosted) |
Gehostet / Selbst | Nein | ★★☆Basissuche | Ab Werk |
| Jimdo | SaaS | ab 18 € (Basic Shop) | Gehostet | Nein | ★☆☆Basissuche | Ab Werk |
| commercetools | Headless | Individuell | Cloud | Nein | API-abhängig | Ja |
| Ecwid | SaaS | ab 5 € (Starter) / ab 29 € (Venture) |
Gehostet | Nein | ★☆☆Basissuche | Eingeschränkt |
Warum die interne Suche bei der Plattformwahl unterschätzt wird
Die meisten Plattform-Vergleiche bewerten Hosting, Preis und Plugin-Ökosystem. Was fehlt? Wie gut die interne Suche funktioniert.
Das ist ein teures Versäumnis. Laut DooFinder nutzen bis zu 30 % der Besucher die interne Suche, und diese Nutzer konvertieren 2–3× häufiger als Nutzer, die nur browsen. Wenn ein Suchnutzer keine relevanten Ergebnisse bekommt, verlässt er den Shop. Die Wahrscheinlichkeit eines Kaufs sinkt dramatisch.
Die Tabelle oben zeigt das Problem, die Mehrheit der Plattformen liefert nur Keyword-Matching. Ein Kunde sucht „rotes Kleid Sommer“, die Suche zeigt alles, was „rot“ ODER „Kleid“ ODER „Sommer“ im Titel hat. Reihenfolge: zufällig oder nach Erstellungsdatum.
Was eine gute Shop-Suche leisten muss:
Semantisches Verständnis (Synonyme: „Handy“ = „Smartphone“, Tippfehlerkorrektur, natürliche Sprache), KI-basierte Personalisierung (Ergebnisse sortiert nach individuellem Nutzerverhalten), visuelle Suche (Foto hochladen, ähnliche Produkte finden), Merchandising-Steuerung (Kampagnen-Produkte priorisieren, ausverkaufte Artikel ausblenden), Conversion-Analytics (welche Suchanfragen zu Käufen führen, welche ins Leere laufen).
DooFinder-Kundendaten zeigen, dass Shops mit optimierter Suche 20 % höhere Conversion bei Suchnutzern sehen.
Die gute Nachricht, die Suchqualität ist plattformunabhängig lösbar. Externe Suchlösungen wie DooFinder lassen sich auf allen gängigen Plattformen integrieren, von Shopify über Shopware bis JTL-Shop. Die Installation dauert wenige Minuten, ohne Entwickleraufwand.
Deutsche Anforderungen: DSGVO, Zahlungsmethoden, Hosting
Wer in Deutschland verkauft, braucht mehr als nur einen funktionierenden Shop. Drei Bereiche, die bei internationalen Plattformen oft zu kurz kommen:
DSGVO-Konformität
Die meisten internationalen Plattformen sind DSGVO-fähig, aber nicht DSGVO-fertig. Der Unterschied: Du musst Cookie-Consent, Datenschutzerklärung, Auftragsverarbeitungsverträge (AVV) und Datenresidenz selbst konfigurieren. Deutsche Systeme wie Shopware, JTL-Shop, OXID und Gambio liefern viele dieser Anforderungen ab Werk.
Bei Shopify liegt die Datenverarbeitung auf Servern in den USA und Kanada. Shopify Payments basiert auf Stripe als Backend. Für DSGVO-Konformität in Deutschland brauchst du zwingend ein Cookie-Consent-Tool (Cookiebot, Consentmanager: 10–25 €/Monat) und einen Rechtstexte-Service (IT-Recht Kanzlei, Händlerbund: 10–15 €/Monat). Diese Kosten werden beim Plattformvergleich oft vergessen.
Zahlungsmethoden für den deutschen Markt
Deutsche Kunden erwarten bestimmte Zahlungsarten. Paypal ist laut EHI Retail Institute Studie die beliebteste Zahlungsart im deutschen E-Commerce. Dazu kommen Kreditkarte (20–30 %), SOFORT/Klarna (10–20 %) und zunehmend Apple Pay und Google Pay.
Prüfe vor der Plattformwahl: Gibt es native Integrationen oder Plugins für Klarna, Mollie, Unzer oder Ratepay? Bei JTL-Shop und Shopware sind die gängigen deutschen Payment-Anbieter nativ verfügbar. Bei Shopify und BigCommerce brauchst du oft Drittanbieter-Apps.
Deutschsprachiger Support und Hosting
Shopware, JTL, OXID und Gambio bieten deutschen Support. Bei Shopify ist der Support 24/7 verfügbar, aber auf Englisch (die Plattform hat eine deutsche Oberfläche). BigCommerce und Squarespace ebenfalls nur englischsprachig.
Hosting in Deutschland oder der EU ist rechtlich und für die Seitengeschwindigkeit relevant. Shopware Cloud hostet in der EU. Gambio hostet auf deutschen Servern. WooCommerce und Magento lassen sich bei jedem deutschen Hoster betreiben (empfohlen: dedizierter Server ab ca. 25 €/Monat für Shopware, ab 15 €/Monat für WooCommerce).
Wie du die richtige E-Commerce-Plattform auswählst
Es gibt keine universell beste Plattform. Aber es gibt die richtige für dein Szenario.
Du startest solo, unter 100 Produkte, begrenztes Budget. Jimdo (ab 15 €/Monat, max. 100 Produkte), Wix (ab 27 €/Monat, unbegrenzt Produkte) oder Ecwid (kostenlos bis 5 Produkte, falls du schon eine Website hast). Schneller Start, niedrige Kosten. Du wirst irgendwann migrieren müssen, wenn der Shop wächst.
KMU, 100–5.000 Produkte, ein kleines Team. Shopify Basic (36 €/Monat, realistisch ~100–250 €/Monat mit Apps) oder Shopware Community Edition (kostenlos bis 1 Mio. € GMV, plus Hosting und Plugins). Gambio (ab 33 €/Monat) als deutsche Alternative mit Rechtstexten ab Werk. Shopify, wenn du kein Technikteam hast. Shopware, wenn du Kontrolle über Code und Hosting willst.
Mittelstand, 5.000+ Produkte, ERP-Integration nötig. Shopware Rise oder Evolve (ab 600–2.400 €/Monat), JTL-Shop mit JTL-Wawi (ab 119 €/Monat, inkl. Shop-Lizenz), OXID eShop (bei B2B-Fokus).
Enterprise, internationaler Vertrieb, eigenes Dev-Team. Magento/Adobe Commerce, VTEX, commercetools.
Drei Fragen, die die meisten Vergleiche nicht stellen:
Wie gut ist die native Suche? (Siehe Tabelle oben. Wenn sie schwach ist, plane €50–300/Monat für eine externe Suchlösung ein.) Wie aufwändig ist die Migration? (Frag nach konkreten Migrationstools und -kosten, bevor du dich bindest.) Was kostet die Plattform in 12 Monaten wirklich? (Hosting + Lizenz + Apps/Plugins + Zahlungsgebühren + Agenturkosten. Die monatliche Lizenz ist oft nur 30 % der Gesamtkosten.)
FAQ – Häufige Fragen zu E-Commerce Plattformen
Für Einsteiger mit wenig technischem Know-how ist Shopify der schnellste Weg zum funktionierenden Shop. Wer mehr Kontrolle will und ein Grundverständnis für Hosting mitbringt, fährt mit WooCommerce oder Shopware Community Edition günstiger. Jimdo eignet sich für sehr kleine Sortimente unter 50 Produkten.
Alle hier vorgestellten Plattformen lassen sich DSGVO-konform betreiben. Der Unterschied liegt im Aufwand: Deutsche Systeme wie Shopware, JTL-Shop und OXID liefern Cookie-Consent, AGB-Management und AVV-Vorlagen ab Werk. Bei internationalen Plattformen wie Shopify oder BigCommerce musst du DSGVO-Konformität über Konfiguration und Drittanbieter-Apps herstellen.
Suchnutzer machen laut Studien bis zu 30 % der Besucher aus und konvertieren deutlich häufiger. Eine gute Suche steigert die Conversion-Rate messbar. Die native Suchfunktion der meisten Plattformen ist auf Keyword-Matching beschränkt. Für Shops mit mehr als 500 Produkten lohnt sich eine spezialisierte Suchlösung.
Die monatliche Lizenz ist selten der größte Kostenpunkt. Plane zusätzlich ein: Hosting (bei Self-Hosted ab 15–100 €/Monat), Premium-Plugins (50–500 €/Monat), Payment-Gebühren (1–3 % pro Transaktion), Rechtstexte und Consent-Tools (20–40 €/Monat in DE), Agenturkosten für Setup und Anpassungen. Bei Shopify liegen die realistischen Gesamtkosten für kleine Shops bei 100–300 €/Monat. Bei Shopware Community Edition mit Agentur-Support sind 500–1.500 €/Monat realistisch. Enterprise-Setups (Shopware Beyond, Adobe Commerce) erreichen schnell 5.000–15.000 €/Monat.
Magento/Adobe Commerce, OXID eShop und Shopware (ab Evolve mit den neuen B2B Components: Schnellbestellungen, Budgets, Freigabeprozesse) bieten native B2B-Features. BigCommerce hat kundenspezifische Preisgruppen und Quote Management nativ integriert. Shopify Plus unterstützt B2B seit 2023. JTL-Shop eignet sich für B2B-Händler, die ihre Warenwirtschaft über JTL-Wawi steuern und Multi-Channel (Amazon, eBay, eigener Shop) zentral verwalten.
Keines ist objektiv besser. Open Source (Shopware CE, WooCommerce, Magento OS, PrestaShop) gibt dir volle Kontrolle, erfordert aber technisches Wissen oder Agentur-Support. SaaS (Shopify, BigCommerce, Wix) nimmt dir Hosting, Updates und Sicherheit ab, limitiert dafür Anpassungen. Für die meisten KMUs ist SaaS der pragmatischere Einstieg.