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Produkte suchen fühlt sich gerade neu an. Mit der neuen Shopping Research-Funktion von ChatGPT vergleichen Nutzer keine endlosen Produktlisten mehr. Sie beschreiben ein Bedürfnis, stellen Rückfragen und lassen sich beraten, fast wie in einem Gespräch mit einem echten Verkäufer.

Was auf den ersten Blick wie ein weiteres Feature aussieht, ist in Wirklichkeit ein klares Signal: Produktrecherche wird konversationell. Und diese Erwartung endet nicht bei ChatGPT, Google oder anderen Plattformen, sie setzt sich im eigenen Onlineshop fort.

In diesem Artikel schauen wir uns an, was hinter ChatGPT Shopping Research steckt, warum sich das Such- und Kaufverhalten gerade sichtbar verändert und was das für E-Commerce bedeutet, insbesondere für die Art, wie Nutzer Produkte im Shop selbst finden und auswählen.

Was ist ChatGPT Shopping Research?

ChatGPT Shopping Research ist eine neue Funktion, mit der Nutzer Produkte nicht mehr klassisch suchen, sondern im Dialog recherchieren. Statt Keywords einzugeben oder Filter zu kombinieren, beschreiben sie einfach, was sie brauchen, inklusive Kontext, Budget, Vorlieben oder konkreter Probleme.

Zum Beispiel:  „Ich suche eine Feuchtigkeitscreme für sehr trockene Haut, ohne Duftstoffe, unter 30 Euro.“

ChatGPT reagiert darauf nicht mit einer reinen Produktliste, sondern mit Rückfragen, Vergleichen und erklärten Empfehlungen. Das Ergebnis fühlt sich weniger wie eine Suche an und mehr wie eine persönliche Beratung.

Der entscheidende Unterschied zu klassischer Produktsuche: Es geht nicht um das Finden eines bestimmten Artikels, sondern um das Verstehen der Kaufabsicht. ChatGPT hilft Nutzern dabei, ihre Entscheidung zu strukturieren, Optionen abzuwägen und schneller zu einem passenden Produkt zu kommen.

Genau deshalb ist Shopping Research mehr als ein neues Feature. Es zeigt sehr deutlich, wie sich Produktsuche gerade verändert, weg von Klickstrecken, hin zu dialogbasierter Orientierung.

Warum ChatGPT Shopping Research für E-Commerce relevant ist

ChatGPT Shopping Research macht etwas sehr deutlich: Menschen wollen nicht mehr suchen, sie wollen verstehen.

Die Produktsuche verschiebt sich von „Ich kenne das Produkt“ zu
„Ich habe ein Problem, hilf mir bei der Entscheidung“. Und genau das verändert die Erwartungen an digitale Einkaufserlebnisse.

Für E-Commerce heißt das konkret: Nutzer kommen zunehmend mit einer beratungsähnlichen Erwartungshaltung in Berührung. Sie sind es gewohnt, ihre Situation zu beschreiben, Rückfragen zu bekommen und Empfehlungen zu erhalten, die erklärt werden, nicht nur aufgelistet.

Klassische Suchlogiken geraten dabei schnell an ihre Grenzen:

  • Keywords müssen exakt passen
  • Filter setzen voraus, dass Nutzer wissen, was sie brauchen
  • Produktlisten lassen sie oft allein mit der Entscheidung

Conversational Shopping dreht das Prinzip um. Der Nutzer muss nicht mehr wissen, wie er suchen soll, das System hilft ihm, herauszufinden, was wirklich passt.

Und das ist der entscheidende Punkt für Shops: Dieses neue Verhalten entsteht nicht außerhalb des E-Commerce. Wer sich einmal an dialogbasierte Produktsuche gewöhnt hat, erwartet dieselbe Unterstützung auch im eigenen Onlineshop.

Für Händler wird Produktsuche damit zu einem strategischen Touchpoint: Nicht nur finden lassen, sondern beraten, einordnen und Vertrauen aufbauen – direkt im Moment der Kaufentscheidung.

Zitat Patrick Reinhart

So funktioniert Shopping Research technisch & UX-mäßig

Aus Nutzersicht ist ChatGPT Shopping Research bewusst einfach gehalten. Die Funktion basiert auf auf einer speziellen Version von GPT-5 mini und lässt sich entweder direkt über das „+“-Menü in ChatGPT starten oder ganz natürlich auslösen, indem man eine konkrete Shopping-Frage stellt.

Statt mit einer statischen Antwort zu reagieren, geht ChatGPT schrittweise vor. Es nutzt KI, um Produktseiten, Preise, Verfügbarkeit und Rezensionen aus dem Web auszuwerten und diese Informationen einzuordnen. Dabei steht nicht die bloße Datenmenge im Vordergrund, sondern die Relevanz für die jeweilige Anfrage.

Auf dieser Basis erstellt ChatGPT eine strukturierte, personalisierte Antwort. Nutzer erhalten keine endlose Liste, sondern ausgewählte Empfehlungen mit Kontext: Warum passt dieses Produkt? Worin unterscheiden sich die Optionen? Für welchen Use Case eignet sich welches Modell besser?

Ein zentraler UX-Aspekt ist die Interaktion nach der ersten Antwort. Nutzer können Feedback geben wie „mehr so“, „zu teuer“ oder „nicht interessiert“ und die Ergebnisse weiter verfeinern. Die Produktauswahl entwickelt sich dadurch im Dialog, ähnlich wie in einem Beratungsgespräch.

Genau diese Kombination aus Analyse, Struktur und kontinuierlicher Verfeinerung macht Shopping Research so intuitiv. Die Suche fühlt sich nicht mehr wie ein Prozess an, sondern wie ein Gespräch, das Schritt für Schritt zur passenden Entscheidung führt.

Geplante Integration mit Shopify & Co.

Aktuell steht bei ChatGPT Shopping Research noch die Beratung im Fokus. Doch OpenAI arbeitet bereits an tieferen Integrationen mit Commerce-Plattformen wie Shopify, um den nächsten Schritt zu ermöglichen: den Kauf direkt im Chat.

Geplant sind unter anderem „Buy Now“-Buttons, Checkout-URLs sowie die Anbindung über Produktdatenfeeds und API-Schnittstellen. Ziel ist ein nahtloser Prozess, bei dem Beratung und Kaufentscheidung nicht mehr getrennt stattfinden.

Für Händler bedeutet das neue Touchpoints im Funnel. Produktempfehlung, Vergleich und Kauf können perspektivisch in einem einzigen Schritt erfolgen – ohne Medienbruch, ohne Weiterleitung.

Zitat_ Daniel Höhnke, 
Co-Host eCommerce Dudes

So machst du deine Produkte für ChatGPT sichtbar

So machst du deine Produkte für ChatGPT sichtbar

Mit der neuen Shopping-Funktion von ChatGPT entsteht ein zusätzlicher Touchpoint im E-Commerce-Funnel. Für Händler geht es dabei weniger um kurzfristige Optimierungstricks, sondern um saubere Grundlagen: Datenqualität, relevante Inhalte und eine überzeugende Nutzererfahrung. Auch wenn ChatGPT keine klassische Suchmaschine ist, lassen sich die Sichtbarkeitschancen aktiv beeinflussen – nicht über Anzeigen, sondern über Struktur, Klarheit und Vertrauen.

1. Strukturierte Produktdaten als Grundlage

Gut gepflegte, maschinenlesbare Produktdaten sind die Basis für jede Empfehlung in ChatGPT. Einheitliche Produktnamen, klare Titel, vollständige Preis- und Verfügbarkeitsinformationen sowie logisch aufgebaute Kategorien helfen der KI, Produkte korrekt einzuordnen. Entscheidend ist dabei nicht nur Vollständigkeit, sondern Konsistenz: Je klarer der Katalog strukturiert ist, desto einfacher lassen sich Produkte in passenden Nutzungskontexten ausspielen.

2. Bewertungen und Erfahrungsberichte strategisch nutzen

Neben Produktdaten spielen Kundenbewertungen eine zentrale Rolle. Sie dienen nicht nur als Vertrauenssignal für Nutzer, sondern auch als zusätzliche Informationsquelle für KI-gestützte Empfehlungen. Bewertungen sollten deshalb aktiv gesammelt, auf der eigenen Website sichtbar gemacht und – wo möglich – maschinenlesbar aufbereitet werden. Auch externe Erwähnungen in Tests, Vergleichen oder Fachartikeln erhöhen die Glaubwürdigkeit und damit die Empfehlungswahrscheinlichkeit.

3. Technische Anbindung frühzeitig vorbereiten

Direkte Integrationen mit Plattformen wie Shopify befinden sich im Aufbau, standardisierte Schnittstellen werden mittelfristig zum Normalfall. Für eCommerce Manager lohnt es sich, schon jetzt exportierbare Produktfeeds, stabile API-Strukturen und technisch saubere Produktseiten sicherzustellen. Wer hier früh investiert, reduziert späteren Implementierungsaufwand und bleibt flexibel für neue Vertriebskanäle.

4. Mobile Nutzererfahrung konsequent optimieren

Auch wenn die Produktempfehlung im Chat entsteht, fällt die Kaufentscheidung weiterhin im Shop. Eine schnelle, mobil optimierte Produktdetailseite mit klaren Call-to-Actions, transparenten Preisen und einem einfachen Checkout ist entscheidend dafür, ob Empfehlungen tatsächlich zu Umsatz führen. Je reibungsloser der Weg von der Empfehlung zur Bestellung, desto höher die Erfolgswahrscheinlichkeit.

5. Inhalte an echten Nutzerfragen ausrichten

ChatGPT arbeitet mit konkreten Fragestellungen, nicht mit generischen Keywords. Produktbeschreibungen, FAQs und Content sollten deshalb stärker auf Nutzungsszenarien, Probleme und Entscheidungssituationen ausgerichtet sein. Der Perspektivwechsel ist entscheidend: Weg von „Was verkaufen wir?“ hin zu „Welche Frage möchte der Nutzer gerade beantwortet bekommen?“.

6. Sichtbarkeit beobachten und messbar machen

Die Attribution von ChatGPT-Traffic steht noch am Anfang, lässt sich aber bereits beobachten. Tracking-Parameter, Landingpage-Analysen und Affiliate-IDs helfen dabei, erste Effekte sichtbar zu machen. Auch wenn die Analyse noch nicht so granular ist wie bei klassischen Ads, wird sie mit weiteren Integrationen und Werbeformaten an Bedeutung gewinnen.

Zitat_Isa Fulford_OpenAI

Gegenüberstellung ChatGPT Shopping Search & klassische Produktsuche im Onlineshop

AspektChatGPT Shopping ResearchProduktsuche im Onlineshop
StartpunktNatürlich formulierte FrageKeyword oder Filter
SuchlogikDialogbasiert, iterativMeist statisch
KontextverständnisSehr hoch (Bedürfnisse, Budget, Präferenzen)Oft begrenzt
ProduktauswahlKuratiert & erklärendListenbasiert
VergleichIntegriert in der AntwortMuss aktiv gesucht werden
InteraktionRückfragen & FeedbackNeue Suche nötig
Ort der EntscheidungVor dem ShopIm Shop
ZielOrientierung & EntscheidungsfindungProduktauswahl & Kauf

Diese Gegenüberstellung zeigt, warum sich Nutzer zunehmend an dialogbasierte Produktsuche gewöhnen und warum Onlineshops diese Erwartung nicht ignorieren können.

Kritische Einordnung: Was ChatGPT Shopping Research (noch) nicht löst

So viel Potenzial ChatGPT Shopping Research für die Produktsuche im E-Commerce auch bietet, eine realistische Einordnung ist wichtig. Denn neben den Chancen gibt es auch Einschränkungen, die in der aktuellen Diskussion oft zu kurz kommen.

1. Zwischen Vision und tatsächlicher Nutzung

Der dialogbasierte Ansatz ist innovativ, befindet sich aber noch in einer frühen Phase. In der Praxis können Produktempfehlungen unpräzise oder nicht vollständig aktuell sein, da KI-Modelle nicht immer auf konsistente oder aktuelle Daten zugreifen. Zudem zeigt das reale Nutzerverhalten: Gerade bei größeren oder teureren Anschaffungen vergleichen viele Käufer weiterhin manuell, nutzen Filter oder recherchieren zusätzlich über andere Kanäle. Die tatsächliche Nutzeradoption wird aktuell häufig überschätzt.

2. Datenqualität wird oft unterschätzt

KI-gestützte Produktsuche funktioniert nur so gut wie die zugrunde liegenden Daten. Was auf den ersten Blick wie ein schneller Hebel wirkt, ist in Wahrheit ein langfristiges Thema. Viele Shops arbeiten mit gewachsenen Systemen, uneinheitlichen Attributen oder unvollständigen Produktinformationen. Ohne klare Datenstandards, saubere PIM-Prozesse und kontinuierliche Pflege bleibt das Potenzial von KI-Empfehlungen begrenzt. Gute Produktdaten sind keine Optimierung, sie sind eine Grundvoraussetzung.

3. Wachsende Abhängigkeit von KI-Plattformen

Ein weiterer Aspekt: Je stärker Produktempfehlungen über externe KI-Systeme laufen, desto geringer wird die direkte Kontrolle der Händler über ihre Sichtbarkeit. Änderungen an Algorithmen oder Gewichtungen können Einfluss auf Empfehlungen haben, ohne dass transparent nachvollziehbar ist, warum. Damit entsteht eine neue Form der Abhängigkeit, vergleichbar mit SEO, aber potenziell noch weniger transparent.

4. Die offene Frage der Monetarisierung

Aktuell positioniert sich ChatGPT Shopping Research als neutrales Recherche- und Beratungstool. Langfristig ist jedoch davon auszugehen, dass Monetarisierungsmodelle entstehen etwa über Affiliate-Strukturen, Partnerschaften oder bezahlte Platzierungen. Das würde beeinflussen, welche Produkte bevorzugt ausgespielt werden und wie objektiv Empfehlungen tatsächlich bleiben. Neutralität ist kein Selbstläufer, sondern abhängig vom Geschäftsmodell.

5. Dialogbasierte Suche hat klare Grenzen

So hilfreich kontextbasierte Produktsuche ist, sie eignet sich nicht für jede Situation. Für Inspiration, Orientierung und Beratung funktioniert der dialogische Ansatz sehr gut. Für schnelle, gezielte Produktsuchen oder reine Preisvergleiche sind klassische Filter, Sortierungen und Listen oft effizienter. Dialogbasierte Suche ist daher eine Ergänzung, kein Ersatz bestehender Suchmechaniken.

DooFinder AI Assistant als Antwort auf dieses neue Verhalten

ChatGPT Shopping Research zeigt sehr klar, wie Nutzer heute Produkte entdecken möchten: im Dialog, kontextbasiert und mit Orientierung statt reiner Ergebnislisten. Genau dieses Verhalten lässt sich auch innerhalb eines Onlineshops beobachten.

Der DooFinder AI Assistant greift dieses Prinzip auf, mit einem entscheidenden Unterschied: Die Konversation basiert nicht auf allgemeinen Webdaten, sondern auf dem konkreten Katalog des jeweiligen Shops. Dadurch bleibt die Produktauswahl nicht nur relevant, sondern auch vollständig kontrollierbar durch den Händler.

Statt Keywords einzugeben, können Nutzer Fragen stellen wie:  „Ich brauche ein veganes Serum gegen trockene Haut, Budget bis 30 Euro.“ Der Assistant interpretiert diese Anfrage nicht nur als Produktsuche, sondern als Ausdruck einer Kaufabsicht mit klaren Rahmenbedingungen.

Dabei versteht der AI Assistant:

  • den Kontext der Anfrage
  • persönliche Präferenzen wie Inhaltsstoffe oder Preisgrenzen
  • und die Beziehung zwischen Produkten im Katalog

Auf dieser Basis führt er den Nutzer durch relevante Optionen, hilft beim Vergleichen und unterstützt die Entscheidungsfindung, ähnlich wie bei ChatGPT Shopping Research, aber direkt im Shop und mit vollständig kontrollierbaren Produktdaten.

Das Ergebnis ist eine vergleichbare Experience: dialogbasiert, erklärend und intuitiv. Der entscheidende Unterschied liegt im Ort der Interaktion. Während Shopping Research vor dem Shop stattfindet, bringt der DooFinder AI Assistant diese Art der Beratung dorthin, wo die Kaufentscheidung tatsächlich getroffen wird.

Zitat Llorenc Palomas

Warum Händler davon profitieren (Conversion, AOV, Support, Insights)

Eine dialogbasierte Produktsuche verändert nicht nur die Nutzererfahrung, sondern wirkt sich direkt auf zentrale E-Commerce-Kennzahlen aus. Konkret zeigt sich der Mehrwert auf drei Ebenen:

  • Höhere Conversion durch weniger Suchfrustration
    Wenn Nutzer ihre Bedürfnisse in natürlicher Sprache formulieren können, sinkt die Einstiegshürde zur Suche. Gerade bei komplexen Sortimenten finden sie schneller passende Produkte, was sich positiv auf die Conversion Rate auswirkt.
  • Steigender Warenkorbwert durch relevante Empfehlungen
    Kontextbasierte Vergleiche und Ergänzungsvorschläge führen dazu, dass Nutzer häufiger Alternativen oder passende Zusatzprodukte entdecken – nicht zufällig, sondern entlang ihrer tatsächlichen Kaufabsicht.
  • Entlasteter Support und wertvolle Insights
    Viele typische Vorabfragen lassen sich direkt im Dialog klären. Gleichzeitig liefern Suchanfragen und Formulierungen qualitative Insights darüber, was Kunden wirklich suchen, wo Unsicherheiten liegen und welche Kriterien für Kaufentscheidungen relevant sind.

Kurz, Conversational Search ist kein reines UX-Thema. Sie wirkt entlang der gesamten Customer Journey und verbindet bessere Orientierung für Nutzer mit messbarem Nutzen für Händler.

Unser Fazit: Shopping Research findet überall statt und dein Shop sollte darauf vorbereitet sein

ChatGPT Shopping Research macht sichtbar, wie sich Produktsuche verändert: Nutzer erwarten mehr Orientierung, Kontext und dialogbasierte Unterstützung. Gleichzeitig ist klar, dass diese Entwicklung noch am Anfang steht und klassische Such- und Filtermechaniken nicht verschwinden werden.

Für E-Commerce bedeutet das: Conversational Search ist kein Ersatz, sondern eine Ergänzung. Produktsuche wird zu einem strategischen Touchpoint im Kaufprozess – und Shops, die Beratung und Kontrolle sinnvoll verbinden, sind besser auf die nächsten Schritte im Such- und Kaufverhalten vorbereitet.

Häufige Fragen zu ChatGPT Shopping Research & Conversational Search

Nein. ChatGPT Shopping Research findet vor dem Shop statt und hilft Nutzern bei Orientierung und Entscheidungsfindung. Die eigentliche Kaufentscheidung fällt weiterhin im Onlineshop. Für Händler bedeutet das: Externe Recherche wird dialogbasierter, im Shop selbst bleibt eine gute Produktsuche entscheidend, um Interesse in Conversion zu verwandeln.

Der größte Unterschied liegt im Ansatz. Während klassische Produktsuche auf Keywords und Filtern basiert, funktioniert Shopping Research dialogbasiert. Nutzer beschreiben ihr Bedürfnis, erhalten Rückfragen, Vergleiche und erklärende Empfehlungen. Es geht weniger um das Finden eines konkreten Produkts, sondern um das Verstehen der Kaufabsicht.

Ja, indirekt. Sichtbarkeit in ChatGPT entsteht nicht über Anzeigen, sondern über saubere, strukturierte Produktdaten, relevante Inhalte und vertrauenswürdige Signale wie Bewertungen oder externe Erwähnungen. Wer konsistente Produktinformationen, klare Kategorien und nutzerzentrierte Inhalte bereitstellt, erhöht die Chance, in passenden Kontexten empfohlen zu werden.

Weil sich Nutzer an dialogbasierte Produktsuche gewöhnen. Wer Beratung, Vergleich und Orientierung bereits aus Tools wie ChatGPT kennt, erwartet ähnliche Unterstützung auch im Shop. Conversational Search hilft dabei, Unsicherheiten zu reduzieren, Entscheidungen zu erleichtern und Nutzer genau im Moment der Kaufentscheidung abzuholen.